Fronhof

Gläserne Werkstatt eröffnet im Herbst

Christian Darmann vom Team der Gläsernen Werkstatt zeigt die Fortschritte von Lüftungsanlage und Elektrik. Foto: Christian Beier
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Christian Darmann vom Team der Gläsernen Werkstatt zeigt die Fortschritte von Lüftungsanlage und Elektrik.

Lüftungsanlage und Elektrik im früheren Appelrath-Cüpper-Gebäude machen Fortschritte.

Von Holger Hoeck

Solingen. Die Arbeiten laufen auf Hochtouren, um das ehrgeizige Ziel im vorgesehenen Zeitplan realisieren zu können. Im Herbst soll die Gläserne Werkstatt im früheren Appelrath-Cüpper- Gebäude eröffnen, erklärt Carsten Zimmermann, Geschäftsführer der projektverantwortlichen Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) während der jüngsten Informationsveranstaltung zum Bauprogramm in den Clemens-Galerien.

Erlebnis- und Präsentationsort für heimische Produkte

An der Bau-Bar hatten sich rund 40 geladene Gäste eingefunden und hörten den Ausführungen der zuständigen Teammitglieder zu. „Die Nachfrage ist wirklich sehr gut, und daher ist davon auszugehen, dass wir alle geplanten Kuben, die insbesondere der Präsentation dienen sollen, mit Branchen aus dem Bereich der urbanen Produktion besetzen werden.“

Die Gläserne Werkstatt ist eines von sieben Projekten, die unter dem Projekt „Urbane Produktion im Bergischen Städtedreieck“, das vom NRW-Wirtschaftsministerium und vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert wird, zusammengefasst sind. Die Werkstatt soll ein Erlebnis- und Präsentationsort für heimische Produkte sein und ihre Wertigkeit hervorheben. Dabei ist die Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben, Dienstleistern und Non-Profit-Akteuren Bestandteil des Projekts, das durch Veranstaltungen wie etwa Verkostungen und Ausstellungen die Verbraucher erreichen soll.

„Die Werkstatt soll auf drei Etagen demonstrieren, was in Solingen und der Region nachhaltig produziert wird, wobei auch der eigentliche Produktionsprozess erlebbar ist. Da vielfältige Unternehmen beteiligt sind, bekommt die Werkstatt somit eine Art Markt-Charakter“, ergänzt SEG-Sprecherin Sabine Rische.

Bei der Veranstaltung nutzten zudem Mitwirkende von InSym – digital gestützte industrielle Symbiosen – die Gelegenheit, ihr Projekt vorzustellen. Hierbei soll vornehmlich die gemeinsame Nutzung unterschiedlicher Bestandteile eines Rohmaterials mit dem Ziel der Zusammenführung von Produktionsketten in Unternehmen systematisch erfasst werden. „Es ist wichtig, dass die Gläserne Werkstatt bereits jetzt für Beteiligte und Interessierte sichtbar wird. Aktionen wie heute dienen daher der Interaktionen und der Bildung von Netzwerken“, betont Zimmermann, der das Projekt auch als große Chance bezeichnet, der Solinger Innenstadt neue Impulse schenken zu können. Dem pflichtet auch Rische bei. „Die Zeit, die City so wie in den 60ern nutzen zu können, ist unwiederbringlich vorbei. Wenn wir unsere Innenstadt jedoch neu denken und planen, wird sie auch wieder lebenswerter.“

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