Gläserne Werkstatt bietet Chancen

Herbert Gerbig ist Vorsitzender des Seniorenbeirats. Archivfoto: cb
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Herbert Gerbig ist Vorsitzender des Seniorenbeirats. Archivfoto: cb

Seniorenbeirat

Von Karl-Rainer Broch

Solingen Der Solinger Seniorenbeirat kann sich vorstellen, die Räume der Gläsernen Werkstatt, die die Stadt zurzeit einrichtet, für die ältere Generation zu nutzen – in mehrerlei Hinsicht. Bei der Sitzung im kleinen Konzert-Saal informierte Carsten Zimmermann, Geschäftsführer der Gläsernen Werkstatt, das Gremium über die Ziele. Seniorenbeiratsvorsitzender Herbert Gerbig kann sich vorstellen, die Vortragsräume zu nutzen: „Dabei müssen die Themen aber auf Solingen bezogen sein, zum Beispiel könnten Schlieper von früher über ihre Arbeit berichten.“

Stadtführer Axel Birkenbeul, ehemaliger Bezirksbürgermeister in Burg/Höhscheid, könnte sich Vorträge über Solingen vorstellen. Eine Entscheidung, die Gläserne Werkstatt zu nutzen, ist noch nicht gefallen, aber Gerbig meinte zuversichtlich: „In der nächsten Sitzung stimmen wir ab, ich bin sicher, mit einem positiven Ergebnis.“

Die Gläserne Werkstatt spielte aber auch eine Rolle bei dem Informationsreferat von Angelika Droste über die Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Dezentrale Anlaufstelle für Senioren“. Eine solche Anlaufstelle solle nicht im Rathaus angesiedelt sein, sondern an einem leicht erreichbaren Ort in der Innenstadt. Da käme die Gläserne Werkstatt als ehemaliges Ladenlokal in der Fußgängerzone beispielsweise in Frage: „Die Anlaufstelle soll eine Lotsenfunktion haben, könnte mit dem Seniorenbüro gekoppelt werden und mithelfen, den Seniorenbeirat in der Bevölkerung bekannter zu machen.“ Älteren Menschen, die Schwierigkeiten mit Formularen und Anträgen hätten, oder von Seniorenarmut Betroffenen könnte geholfen werden. Man würde dort auch Kontakte vermitteln, war das Ergebnis der Arbeitskreis-Beratungen.

Angelika Droste wies auf die Anlaufstelle in Remscheid hin: „Das Seniorenbüro ist dort probeweise ausgelagert worden. In drei Jahren gab es 7000 Kontakte.“

Welzel bilanziert Katastrophenschutz

Sozialdezernent Jan Welzel (CDU) informierte den Seniorenbeirat über den Katastrophenschutz in Solingen am Beispiel des Juli-Hochwassers. Der eingesetzte Krisenstab habe die Situation gut eingeschätzt, es sei nur zu wenigen Pannen gekommen, die Einsatzkräfte seien oft an die Belastungsgrenze gegangen. Er forderte außerdem: „Die Kommunikation mit dem Wupperverband muss zu einer ständigen Verbindung führen.“

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