Gesamtschule: Neue Mensa ist fertig

Dirk Braun, Leiter der Gesamtschule Höhscheid, freut sich auf die baldige Eröffnung der Mensa. Foto: Daniela Tobias
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Dirk Braun, Leiter der Gesamtschule Höhscheid, freut sich auf die baldige Eröffnung der Mensa. Foto: Daniela Tobias

Im Juli ist die Einweihung an der Kanalstraße.

Von Anja Kriskofski

An der Wand hängen schon Uhr und Feuerlöscher, auch die Küche wurde bereits vor drei Wochen geliefert: Es geht voran an der Gesamtschule Höhscheid. Das neue Mensagebäude an der Kanalstraße ist fertig, nur das Außengelände muss noch gestaltet werden. „Vor den Sommerferien soll die Einweihung stattfinden“, sagt Schulleiter Dirk Braun. An der Zweigstraße gehen die Bauarbeiten noch weiter: Die Sanierung des historischen Gebäudes und der Neubau einer Zweifach-Turnhalle mit Funktionsräumen sollen 2020 abgeschlossen sein. Über 17 Millionen Euro werden investiert.

In der neuen Mensa an der Kanalstraße können künftig 240 Schüler in zwei Schichten zu Mittag essen. Der große Raum kann mit einer Wand unterteilt werden und lässt sich mit einer flexiblen Bühne auch als Aula nutzen. „Die neunten Klassen haben schon alles besichtigt“, erzählt Braun. Sie werden 2020 der erste Jahrgang der Gesamtschule Höhscheid sein, der seinen Abschluss nach Klasse 10 dort feiert.

800 Schüler soll die Schule einmal haben, wenn sie komplett aufgebaut ist. Derzeit seien es 555 Kinder und Jugendliche der Jahrgänge 5 bis 9. Am Standort Kanalstraße ist die Unterstufe untergebracht. Der Mensa-Neubau verfügt über zusätzliche Differenzierungsräume, in denen künftig kleinere Gruppen nach dem Lernbüro-Prinzip arbeiten können. In den kommenden Wochen müssen die Schüler noch zusammenrücken: Weil das Außengelände noch nicht fertig ist, steht nur ein Drittel des Schulhofs zur Verfügung.

Zweigstraße: Geschichte des Backsteinbaus bleibt sichtbar

Seit Herbst 2017 ist die Gesamtschule eine Großbaustelle. Vor allem an der Zweigstraße sei es mitunter sehr laut, räumt Braun ein. „Als neue Raumzuschnitte geschaffen wurden, waren die Vibrationen im Gebäude schon sehr stark.“ Die Firmen versuchten jedoch, laute Arbeiten auf den Nachmittag zu legen, lobt er.

Der vordere Teil des Gebäudes Zweigstraße soll im Sommer bezugsfertig sein. Schon jetzt ist die gelungene Verbindung aus Alt und Neu zu sehen: Über 100 Jahre alte Gewölbedecken und geschmiedete Treppengeländer zeigen die Geschichte des Baus, dessen Klassenräume künftig über modernste Technik verfügen.

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