Geschäftsbericht 2021

Genossenschaft Eigenheim investiert in Bestand

Mit 320 000 Euro floss 2021 rund die Hälfte der investierten Mittel in Instandhaltung.

Von Manuel Böhnke

Solingen. 660 000 Euro hat die Gemeinnützige Baugenossenschaft „Eigenheim“ im vergangenen Jahr in ihren Bestand investiert. Darüber informierten die Verantwortlichen bei der Mitgliederversammlung in der vergangenen Woche. Im laufenden Geschäftsjahr sollen weitere Mittel in Sanierung und Instandhaltung fließen.

Die Geschichte der Genossenschaft mit Sitz an der Friedenstraße geht auf das Jahr 1928 zurück. Zum Stichtag 31. Dezember 2021 zählten 45 Häuser mit 286 Wohnungen, 20 davon öffentlich gefördert, zum Bestand. Hinzu kommen eine gewerbliche Einheit, 137 Garagen, 19 Stellplätze und ein Werkstattgebäude. Die Mitgliederzahl blieb im vergangenen Jahr mit nunmehr 457 nahezu konstant.

Mit 320 000 Euro floss 2021 rund die Hälfte der investierten Mittel in Instandhaltung. So wurden Wohnungen energetisch saniert, Wohnungen vollständig modernisiert und „diverse Bäder“ umgebaut.

Wohnraum im Solinger Westen ist weiterhin sehr gefragt

Ähnlich soll es weitergehen. „Nach Möglichkeit werden alle frei werdenden Wohnungen vor einer Neuvermietung modernisiert, sofern deren Ausstattung nicht mehr den heutigen Erfordernissen entspricht“, kündigt die Genossenschaft in ihrem Geschäftsbericht an. Zudem sollen etwa 150 000 Euro in die weitere Planung für den zweiten Bauabschnitt Neu-Löhdorf fließen, 250 000 Euro sind für die Planung der Sanierung des Objekts Neu-Löhdorf 19 vorgesehen. Optimistisch zeigt sich der Vorstand, die im August 2019 gestarteten Bauarbeiten an der Dunkelnberger Straße 2022 abzuschließen. Baukosten: rund 1,3 Millionen Euro.

Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung stiegen im vergangenen Jahr um
95 000 auf rund 1,92 Millionen Euro. Das Wachstum sei vor allem auf den Bezug des Neubaus an der Friedenstraße zurückzuführen. Die Bilanzsumme sank leicht auf knapp 17,1 Millionen Euro. Die Genossenschaft beendete das Geschäftsjahr mit einem Überschuss von rund 137 500 Euro, wovon 115 000 Euro in die Ergebnisrücklage fließen.

Der durchschnittliche Mietpreis in Wohnungen der Baugenossenschaft beträgt 6,87 Euro pro Quadratmeter, die Leerstandsquote liegt bei 1,39 Prozent. „Generell ist die Nachfrage nach Wohnraum im Solinger Westen weiterhin extrem groß“, betonen die Verantwortlichen. Davon möchte Eigenheim profitieren. Gelingen soll das unter anderem mit energetischer Sanierung und speziellen Angeboten für ältere Bevölkerungsgruppen.

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