Musikalisch

Gemeinsam lachen und singen: Das sind die Crossfire-Musiker

Immer montags proben die Musikerinnen und Musiker von Crossfire im Haus der Lutherkirchengemeinde an der Neuenkamper Straße.
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Immer montags proben die Musikerinnen und Musiker von Crossfire im Haus der Lutherkirchengemeinde an der Neuenkamper Straße.

Ensemble der Lutherkirchengemeinde hat sich neu und breiter aufgestellt.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Wenn die zehn Musiker von Crossfire die Gitarren- oder Basssaiten anschlagen, die Cajón bearbeiten oder am Schlagzeug den Takt angeben, dann geht „ganz schön die Post ab“, sagt Christian Lerch. Zusammen mit Gitarrist Aike Rippert ist der Pfarrer der Lutherkirchengemeinde der einzige, der aus der Gründungsformation des Ensembles übrig ist. Und dennoch: Die Band ist vielfältig und professionell aufgestellt wie nie.

„Mitgemacht haben zunächst Jugendliche, die später nach dem Abi zum Studium gegangen sind und damit weg waren. Aber wir konnten nicht nur auffüllen, sondern sogar aufstocken.“ Und dass inzwischen einige Instrumente doppelt oder sogar dreifach besetzt sind, habe große Vorteile. „Denn damit kompensieren wir Urlaube, Prüfungsvorbereitungen oder Erkrankungen“, sagt Lerch. Die Altersspanne im Ensemble reicht von 14 bis 52. 2014 habe alles angefangen, erinnert er sich. „Die Idee war, unser damals neu entstehendes Gottesdienstformat, das ,Abendlob', musikalisch passend zu begleiten.“ Worship-Songs gehören seitdem zum 100 Stücke umfassenden Repertoire.

Sängerin Sabine Busch ist eine der später Eingestiegenen. Ihr macht das Ganze spürbar riesigen Spaß. So wie allen, denen neben den Auftritten die Proben wichtig sind. „Gemeinschaft haben, miteinander lachen und beim Singen im Lob Gottes verbunden sein“, bringt Christian Lerch auf den Punkt. „Bei uns muss übrigens niemand perfekter Musiker sein. Grundkenntnisse reichen. Der Rest findet sich.“

Insbesondere seit Manuel Füsgen die Leitung übernommen hat. Der studierte Kirchenpop-Kantor ist seit September 2022 Dirigent und hat dem Ensemble mehr Struktur gegeben. „Den Charakter erhalten, aber mit professionellem Rüstzeug optimieren“, war die Devise, die schnell Erfolge zeigte. „Manuel ist eine echte Rundum-Bereicherung“, sagt Lerch. „Ist ein bisschen so, als trainiere jetzt ein Bundesligacoach die Provinzmannschaft“, vergleicht Schlagwerker Dirk Ockel und grinst.

Geprobt wird montagabends im Keller des Gemeindehauses an der Neuenkamper Straße. Steht ein besonderer Auftritt an wie bei den Konfirmationen, an Heiligabend, beim Gemeinde-Sommerfest oder bei einer Taufe, gibt es zusätzliche Proben. „Ansonsten halten ja auch die regelmäßigen Auftritte beim Abendlob oder bei den Himmel & Erde- Gottesdiensten fit“, sagt Ockel.

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