Engagement

Gemeinde feiert vielfältigen Kirchendürpel

Beim Kistencup in Ohligs wurden die Spielerinnen und Spieler zu Kickerfiguren – und gaben alles.
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Beim Kistencup in Ohligs wurden die Spielerinnen und Spieler zu Kickerfiguren – und gaben alles.

Menschenkickerturnier war der Höhepunkt im Ohligser Stadtpark.

Von Julia Wodara

In der evangelischen Gemeinde Ohligs war es am Samstag wieder Zeit für den jährlichen Kirchendürpel. Und alle zwei Jahre wird dabei seit 2014 der Kistencup veranstaltet: ein Kickerturnier, bei dem Menschen zu Kickerfiguren werden. Gespielt wird um einen Wanderpokal, den die Namen aller bisherigen Sieger zieren. Bei der diesjährigen Ausgabe konnte sich die Kita Parkstraße darauf verewigen.

„Eigentlich machen wir das immer zeitgleich zur EM und WM, aber das hat leider diesmal nicht so geklappt“, sagte Patrick Wilde, Diakon der Gemeinde. Aufgrund der Pandemie musste der Wettkampf im Jahr 2020 außerdem ausfallen. In diesem Jahr waren dafür aber wieder bekannten Gesichter vor Ort. „Die Ohligser Kickers und die Hockey-Senioren sind von Anfang an dabei“, erzählte Wilde.

In der Kita Parkstraße gab es Angebote für die Jüngsten

Das Kickerturnier war schon wegen seiner Länge zentraler Punkt des Festes – sechs Stunden lang wurde in Runden von zehn Minuten um den Pokal gespielt. Rundherum geschah beim Kirchendürpel aber noch weit mehr: allem voran reichlich Essen und Trinken – größtenteils organisiert durch die diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden –, eine Kür der besten Mannschaftsoutfits und das abschließende Konzert der Local Hazards, einer Coverband aus Wuppertal.

Etwas abgegrenzt fand in der evangelischen Kita Parkstraße ein Abbild des Festes für die Jüngeren statt. Die Kinder bekamen dort eine Stempelkarte für Aktivitäten wie Gesichtsbemalung oder Hüpfburgspringen – eine bewusste Entscheidung, die neben dem Spaß der Kinder auch einen pädagogischen Zweck erfüllen sollte. „Das finden wir schön, weil das so gut für das Selbstbewusstsein der Kinder ist“, erklärte Kita-Leiterin Caroline Busse. „Da werden Kreuze gemacht und dann hat man etwas geschafft.“

Bewusstsein gab es auch beim kulinarischen Angebot: „Alles ist bio und nachhaltig – bis auf die Pommes ist alles von hier“, berichtete Busse.

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