Stadt hofft auf Fördermittel

Geld für Freibad und Sporthalle nötig

Wenn Donnerstagnachmittag der Finanzausschuss tagt (17 Uhr, Verwaltungsgebäude Bonner Straße 100), dann steht unter anderem die Möglichkeit auf dem Programm, für zwei Stadtprojekte Fördermittel zu erhalten.

Von Simone Theyßen-Speich

Konkret geht es um Unterstützung der Sanierungsarbeiten am Freibad Ittertal und der Sporthalle des Gymnasiums Schwertstraße. Beide Baumaßnahmen sollen, so der Vorschlag der Verwaltung, bei dem Projektaufruf „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundesbauministeriums gemeldet werden.

Sowohl das Walder Freibad als auch die Sporthalle an der Gerichtstraße könnten für ihre dringend notwendigen Sanierungen mit einer Förderquote von 75 Prozent bedacht werden.

Für die Sporthalle sind im Haushaltsplan für die Jahre 2022 bis 2024 Finanzmittel in Höhe von 3,5 Millionen Euro für eine Teilsanierung eingeplant. Mit der Teilnahme am Projekt könne ein Teil der Kosten gefördert werden, hierzu ist es aber erforderlich, eine Gesamtsanierung der Sporthalle durchzuführen. Die Kosten dafür werden auf 6,5 Millionen Euro beziffert. Weil Solingen von der Bezirksregierung als „Kommune in Haushaltsnotlage“ eingestuft ist, könnten 75 Prozent der Kosten übernommen werden.

Gleiches gilt für das Freibad Ittertal. Unter anderem für notwendige neue Technik, zwei neue Becken mit Beckenhydraulik und Maßnahmen zur Barrierefreiheit liegt die Kostenschätzung bei 8,66 Millionen Euro. Ohne umfassende Sanierung sei mittelfristig eine Schließung des Bades zu befürchten, so die Verwaltung. Auch hinsichtlich Nachhaltigkeit und der Nutzung regenerativer Energie sei die Sanierung sinnvoll.

Grundsätzlich gefördert werden Projekte mit regionaler Bedeutung für soziale Integration, großem Investitionsvolumen sowie hoher Qualität auf energetische Wirkung.

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