Wer geförderten Wohnraum schafft, bekommt Vorfahrt

Hartmut Hoferichter ist als Baudezernent, Macher, Moderator und Entscheider aktiv. Foto: cb
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Hartmut Hoferichter ist als Baudezernent, Macher, Moderator und Entscheider aktiv. Foto: cb

Hartmut Hoferichter, Stadtdirektor und Baudezernent

Die derzeitige Bevölkerungsentwicklung in Solingen und die über die Wohnbauoffensive bei uns eingehenden Anfragen zeigen, dass nach wie vor ein großes Interesse auch von außen am Wohnstandort Solingen besteht. Insofern ist das Interesse und die Nachfrage an Wohnraum nach wie vor gegeben. Die laufenden und geplanten Neubauaktivitäten bringen uns dem Ziel aus dem Handlungskonzept Wohnen ein deutliches Stück näher.

Danach sind rund 220 bis 250 neue Wohneinheiten pro Jahr notwendig, laut der GEWOS-Studie von 2020 sogar 300 Wohneinheiten. Die Wohnungen werden im Übrigen über einen Zeitraum von vier bis fünf Jahren verteilt dem Markt zugeführt. Zugleich sind die zurzeit projektierten Wohnungen den drei großen Zentren Mitte, Ohligs und Wald räumlich zugeordnet, was im Sinne der entsprechenden Ziele der Integrierten Handlungskonzepte für diese Stadtteile ist. Zusammen mit weiteren Vorhaben erreichen wir damit unsere Zielvorgaben.

Da auch die Vermietungssituation angespannter als vor einigen Jahren ist, sehen wir als Stadt Solingen eine deutliche Nachfrage nach entsprechendem Wohnraum, gerade auch in Nachbarschaft zu den Versorgungszentren und in der Stadtmitte. Dabei erfahren gemäß dem Handlungskonzept Wohnen fast alle Preisklassen eine hohe Nachfrage.

„Geförderter Wohnraum ist zentrales Ziel.“

Außerdem werden nicht alle Wohnungen zu den hohen Preisen angeboten, die genannt werden. Hier gibt es auch Angebote deutlich darunter. Die historisch niedrigen Bauzinsen machen es für viele nach Wohnraum Suchende interessant, eine Wohnung zu erwerben.

Der geförderte Wohnungsbau ist und bleibt ein zentrales Anliegen. Neue Regelungen des Baugesetzbuches geben hier weitere Möglichkeiten. In diesem Zusammenhang werden die Akteure der Allianz für Wohnen, dazu zählen die örtlichen Genossenschaften und großen Eigentümer, künftig zusätzliche Impulse setzen. Die Stadt leitet zum Beispiel die Verfahren für neue Bebauungspläne zum Wohnungsbau nur dann mit Vorrang ein, wenn die Investoren sich vertraglich verpflichten, im Plangebiet auch geförderte Wohnungen zu realisieren.

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