Spurensuche

Garzenhaus sorgte einst für Aufsehen

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Als Ortsname existiert Garzenhaus seit dem 17. Jahrhundert.

In der Solinger Mundart klingt „te Garzenes“ ein Stück weit entfernter. Übereinstimmung herrscht in der Lokalhistorie, dass die kleine Straße im Grenzbereich von Weyer und Ohligs, eingerahmt vom Bogen des Baverter Bachs, auf einen Familiennamen zurückgeht.

Das Areal oberhalb von Caspersbroich, vermutet Hans Brangs wohl zu recht, weist auf den Besitzer, einen Herrn Garze, hin.

In der Solinger Stadtgeschichte hat Garzenhaus einmal für Aufsehen und Diskussionen gesorgt: Dort lebte, so dokumentiert es Heinz Rosenthal, ein Optiker, der am Anfang des 19. Jahrhundert gemeinsam mit einem Anwohner von Schnittert nach Russland auswandern wollte.

Der Merscheider Bürgermeister Köller bemühte sich darauf hin, die Ausreise des Facharbeiters zu verhindern. Seine Befürchtung: Er könne womöglich das Fabrikgeheimnis zur Herstellung des Tiegelgussstahls in den Osten mitnehmen und damit dort eine unliebsame Konkurrenz für die heimische „Walder Gußstahlerfindungsgesellschaft“ aufbauen. -rom-

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