Fundament für Implantate schaffen

Priv.-Doz. Dr. Dr. Markus Martini ist Chefarzt der Mund-, Kiefer- und Plastischen Gesichtschirurgie an der St. Lukas Klinik. Foto: Uli Preuss/Kplus
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Priv.-Doz. Dr. Dr. Markus Martini ist Chefarzt der Mund-, Kiefer- und Plastischen Gesichtschirurgie an der St. Lukas Klinik. Foto: Uli Preuss/Kplus

Arzttipp

Fundament für Implantate schaffen Von Dr. Dr. Markus Martini

Implantate - die „Dritten Zähne“ auf festem Fundament - verdrängen herausnehmbare, komplette Zahnprothesen immer mehr. Doch die künstlichen Zahnwurzeln müssen gut im Kieferkamm verankert werden. Allerdings können bereits in den ersten Jahren, nachdem ein Zahn entfernt wurde, Knochenverluste von bis zu 60 Prozent auftreten, so dass sich die Breite und die Höhe des Kieferkamms deutlich reduzieren können. Das Implantat braucht in der Breite rundum mindestens anderthalb Millimeter Knochen, um sicher einheilen zu können. Damit Patienten nicht auf Implantate verzichten müssen, kann der Kieferknochen wiederaufgebaut werden. Dazu werden Fremdknochen oder Knochenersatzmaterial genutzt, die im Gegensatz zu modernen Verfahren ein erhöhtes Risiko einer Infektion oder Abstoßung in sich bergen. Die Kieferkammdistraktion setzt auf die Heilungsmechanismen des Knochens: Der Kieferbereich wird mit Hilfe eines Distraktors so gezielt gespreizt, dass sich ausreichend eigener Knochen, aber auch Weichteilgewebe bilden. Dann ist der neue Knochen so gefestigt, dass der Distraktor entfernt und das Implantat gesetzt werden kann.

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