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Jugendliche feiern in der Festhalle

Die Ohligser Festhalle war die passende Location für die große Party des Jugendstadtrates.
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Die Ohligser Festhalle war die passende Location für die große Party des Jugendstadtrates.

Jugendstadtrat feierte sein Jubiläum in ausverkaufter Festhalle. Für viele war es die erste Party seit der Pandemie.

Von Lina Keusen

Solingen. Mit einer großen Party feierte der Jugendstadtrat sein 25-jähriges Bestehen in der Ohligser Festhalle. Für Stimmung sorgten die drei DJs Einfach Lukas, Just call me Jonny und Yoshi DJ. Getanzt wurde im bunten Scheinwerferlicht zu einer großen Musikvielfalt. Die Tanzfläche tauchte bei der 2000er-Party im künstlichen Nebel unter.

Wichtig war es dem Jugendstadtrat (JSR), dass sich die Jugendlichen das Feierngehen leisten können. „Der Eintritt sollte nicht mehr als ein Döner kosten“, erläutert Alexander Erkelenz, Vorsitzender des Jugendstadtrats. Gefeiert wurde unter dem Motto: „Gepflegt eskalieren, statt diskriminieren und randalieren.“

Der Jugendstadtrat wird alle drei Jahre von den Solinger Jugendlichen gewählt und besteht aus 25 gewählten Mitgliedern und 5 Nachrückern. Er setzt sich für die Vorstellungen und Interessen der Jugendlichen in Solingen ein und arbeitet an der Umsetzung mit. Zurzeit ist der 12. Jugendstadtrat im Amt. Die aktuelle Amtszeit endet Anfang 2024. Bis zu der Wahl des jetzigen Jugendstadtrates dauerte die Amtszeit noch zwei Jahre.

Jugendstadtrat hat Grund zum Feiern: Mitglieder dürfen an Ausschüssen teilnehmen

Neben dem Jubiläum gebe es auch das jetzt neu hinzugekommene Rede- und Antragsrecht des Jugendstadtrates zu feiern, erklärt Sinja Waldmann vom Jugendstadtrat. Mit diesem Recht darf der JSR seine Mitglieder in städtische Ausschüsse und Beiräte entsenden und damit aktiv an der Solinger Politik mitwirken.

Die Idee das Jubiläum mit einer Party zu feiern hatte der Jugendstadtrat, da es seit der Schließung der Kultdisco Get-away keine Partys mehr ab 16 Jahren gab und weil durch die Pandemie keine mehr stattfinden konnten, erzählt Sinja Waldmann. Für die Planung verantwortlich war die Projektgruppe Nightlife des Jugendstadtrates, in der nicht nur die Jugendstadträte fleißig geplant und organisiert haben. Einer der Ehrenamtlichen war Genesis Eduardo Zapete Terrero. Er berichtete, dass er von Köln nach Solingen gezogen und so durch seinen Mitbewohner zur Projektgruppe gekommen sei, um das Nachtleben in Solingen aktiv mitzugestalten.

Volle Hütte, gute Stimmungund zufriedene Veranstalter

Von der guten Organisation und der herzlichen Begrüßung am Einlass begeistert war Marlene Thoms. „Das ist die erste Party nach Corona, die ich cool finde“, sagte Mohammad Khan begeistert. „Hier habe ich Freunde wieder getroffen, die ich schon länger nicht mehr gesehen habe.“

Gefeiert und getanzt wurde bis in die frühen Morgenstunden. Sinja Waldmann war begeistert: „Ich bin mega zufrieden. Wir hatten eine ausverkaufte Hütte und eine gute Stimmung.“

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