(Wein-)Freundschaft

ST-Artikel brachte Genießer zusammen: Fünf Freunde und ihre Liebe zu Wein

Die „Weinfreunde Solingen“ das sind (v. l. / hinten) Anne Siebel-Lenz, Sabine Franzen, Wolfgang Lenz sowie (v. l. / vorne) Brigitte Rahm und Birgit Dreger.
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Die „Weinfreunde Solingen“ das sind (v. l. / hinten) Anne Siebel-Lenz, Sabine Franzen, Wolfgang Lenz sowie (v. l. / vorne) Brigitte Rahm und Birgit Dreger.

Jetzt treffen sie sich regelmäßig zur Verkostung edler Tropfen.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Ein Tageblatt-Artikel stand am Anfang der inzwischen vierjährigen (Wein-)Freundschaft: Sabine Franzen hatte dort in der Serie „Mein Hobby“ von ihrer Leidenschaft zu besonderen Weinen berichtet. 29 Jahre als Flugbegleiterin in der Welt unterwegs, hatte sie irgendwann begonnen, sich für die edlen Tropfen des jeweiligen Landes zu interessieren, in denen sie Halt machte. Schulungen und Seminare vertieften ihr Wissen. Inzwischen ist sie Inhaberin eines Zertifikats des „Wine and Spirit Education Trust“.

Als Echo auf diese Zeitungsgeschichte meldeten sich zwei Frauen bei ihr, die das gleiche Interesse teilten: Birgit Dreger und Brigitte Rahm, letztere war ebenfalls lange Jahre Flugbegleiterin. Über sie kamen noch Wolfgang Lenz und seine Frau Anne Siebel-Lenz dazu – und alle zusammen sind nun die „Weinfreunde Solingen“.

Im Juni waren die Fünf gemeinsam in der Toskana. Das verlängerte Wochenende in der Nähe besonderer Weingüter „mit viel gutem Essen und fantastischen Weinen“, wie Sabine Franzen schwärmt, war das erste dieser Art. „Aber sicher nicht das letzte“, sind sich alle einig. Es sei sehr spannend gewesen, so unmittelbar die Arbeit der Winzer zu erleben, ergänzt Anne Siebel-Lenz. „Echte, buchstäblich verlesene Handarbeit. Da weiß man, warum man zu Recht ein paar Euro für eine gute Flasche Wein bezahlt.“ In Solingen treffen sich die geselligen Fachleute alle sechs bis acht Wochen reihum im jeweiligen Zuhause des anderen zu einer Weinverkostung.

„Jeder bringt eine Flasche mit und stellt sie den anderen vor“, erläutert Sabine Franzen, die beim ST-Gespräch die Gastgeberin war und auf ihrer Terrasse für ansprechende Gemütlichkeit gesorgt hatte. Außerdem hatte sie sich um einen Imbiss gekümmert, passend zu der sich anschließenden Weinprobe.

Der Start in den Abend aber sei ein herzliches Prost mit einem Sekt, Prosecco, Champagner, Cava oder Crémant. „Wir haben da unser kleines Ritual entwickelt“, sagt Birgit Dreger. „Danach wird am Tisch Platz genommen und gegessen und dann kommen so nach und nach die Weine ins Spiel. Es gehe um Genuss und Kultur, betont sie. „Man lernt wirklich viel von den anderen.“

Sie zum Beispiel habe früher nur italienische Weine getrunken. „Auf deutschen Riesling wäre ich nie gekommen und jetzt habe ich ihn schätzen gelernt“, sagt sie.

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