Gründer- und Technologiezentrum

Froschkönige entstehen jetzt dreidimensional im Drucker

Wirtschaftsförderer Frank Balkenhol (v.r.), Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Werner Koch vom 3D-Netzwerk eröffneten die 3D-Lounge, in der Kurzbach als erstes sein Gesicht drucken konnte.Foto: Christian Beier
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Wirtschaftsförderer Frank Balkenhol (v.r.), Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Werner Koch vom 3D-Netzwerk eröffneten die 3D-Lounge, in der Kurzbach als erstes sein Gesicht drucken konnte.

Im Gründer- und Technologiezentrum wurde am Mittwoch beim Business Breakfast der Wirtschaftsförderng eine 3D-Lounge eröffnet.

Von Simone Theyßen-Speich

Von Maschinenteilen bis zu Zahnersatz kann ein 3D-Drucker alles produzieren. Diese neue dreidimensionale Welt war am Mittwoch Thema beim Business Breakfast, zu dem Wirtschaftsförderung und Wirtschaftsjunioren ins Gründer- und Technologiezentrum eingeladen hatten.

Vorgestellt wurde die neue Technik am Beispiel der Froschkönig-Skulpturen des Solinger Künstlers Stefan Seeger. Einmal eingescannt, braucht der Drucker drei Stunden für einen kleinen Frosch. Exemplare aus dem Kunststoff-Recycling-Material konnten die etwa 100 Teilnehmer des Frühstücks gestern mit nach Hause nehmen.

OB Kurzbach weiht 3D-Druckzentrum ein

Werner Koch erklärt die Funktion der 3D-Drucker
 © Christian Beier
Eröffnung der 3D-Lounge
 © Christian Beier
Werner Koch erklärt die Funktion der 3D-Drucker
 © Christian Beier
Werner Koch erklärt die Funktion der 3D-Drucker
 © Christian Beier
Werner Koch erklärt die Funktion der 3D-Drucker
 © Christian Beier
Eröffnung der 3D-Lounge
 © Christian Beier
Eröffnung der 3D-Lounge
 © Christian Beier

Sie können sich zukünftig aber auch selbst mit dem 3D-Druckverfahren vertraut machen. Im Anschluss an die Veranstaltung eröffneten Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD), Wirtschaftsförderer Frank Balkenhol und Werner Koch, Manager des Solinger 3D-Netzwerks mit 90 Mitgliedern, eine 3D-Lounge im zweiten Obergeschoss des Gründer- und Technologiezentrums.

Ein gelbes Sofa, ein Besprechungstisch und drei 3D-Drucker bilden die Lounge. „Hier können sich Mitglieder des Netzwerks treffen oder Dinge ausdrucken. Auch Veranstaltungen sind geplant“, erklärt Werner Koch. Die beiden 3000 Euro teuren 3D-Drucker hat die Wirtschaftsförderung finanziert, weitere sind Leihgaben von Firmen.

Netzwerk trifft sich zum ersten Austausch

Bereits am Mittwoch gab es ein erstes Treffen des Netzwerks. Die Solinger Maschinenbaufirma Aumat stellte vor, wie sich durch 3D-Bauteile die Kosten von Maschinen, die eine Million Euro kosten, um zehn Prozent reduzieren lassen. Das Remscheider Unternehmen Klostermann präsentierte das 3D-Röntgenscannen, das beispielsweise helfen kann, um Plagiate zu entlarven. Zudem wurde ein amerikanischer 3D-Drucker vorgestellt, der mit einer Carbon-Mischung Abschlepphaken für 20-Tonner produzieren kann. Beim Business Breakfast wurde aber auch die Frage nach den Fachkräften laut, deren Arbeit zukünftig von der Technik abgelöst werden könnte.

Positive Erfahrungen hat Stefan Seeger mit der neuen Technik gesammelt. „Früher habe ich meine Frösche aus Fieberglas hergestellt. Der gedruckte Frosch ist preisgünstiger, muss aber gefüllt werden, um nicht zu leicht zu wirken.“ Die Solinger Firma Perfect Video erstellte ein Image-Video von der Veranstaltung,

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