Silvester 2021/2022

Solinger feiern zumeist friedlich

Silvester 2022: Das Feuerwerk über Wald mit Blickrichtung gen Köln aus dem Fenster des Kirchturms der evangelischen Kirche Wald, dem ältesten Gebäude der Stadt.
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Silvester 2022: Das Feuerwerk über Wald mit Blickrichtung gen Köln aus dem Fenster des Kirchturms der evangelischen Kirche Wald, dem ältesten Gebäude der Stadt.

Solingen hat das Jahr 2023 mit Böllern und Raketen begrüßt - dabei ist es überwiegend friedlich geblieben. Nur zwei Personen kamen in Gewahrsam.

Solingen. Polizei und Feuerwehr sprechen von einer insgesamt eher ruhigen Silvesternacht. Die Solinger Feuerwehr war bei 84 Rettungsdiensteinsätzen tätig, 26 Mal wegen Bränden. „Insgesamt waren 20 von den Feuermeldungen Kleinbrände, aber auch die etwas größeren waren schnell gelöscht“, berichtet Heike Neuenfeldt, Einsatzleiterin der Feuerwehr.

Grundsätzlich könne man festhalten, „dass sich die Solinger Bevölkerung trotz einer großen Verkaufszahl an Feuerwerkskörpern grundsätzlich besonnen verhalten hat“. Heike Neuenfeld dankte auch DRK, ASB und Freiwilliger Feuerwehr für die Mitarbeit.

Viel zu tun gibt es alerdings für die Stadtreinigung: Das Feuerwerk zu Silvester ist schon lange Tradition - eine Tradition des Aufräumens im Anschluss kann sich aber auch in Solingen nicht durchsetzen. Übersät von Böllermüll zeigte sich am Neujahrsmorgen unter anderem der Neumarkt in der Innenstadt.

Viele Raketen- und Böllerreste blieben am Neumarkt liegen.

Die Polizei musste in Solingen zu elf Schlägereien ausrücken. Zweimal waren Sachbeschädigungen und zehnmal der missbräuchliche Gebrauch von Feuerwerk der Einsatzgrund. Dabei wurden - zum Beispiel - Personen, vorbeifahrende
Fahrzeuge und Häuserfassaden mit Knallern und Raketen beworfen. „Nach bisherigen Erkenntnissen gab es keine Verletzten“, so die Polizei.

Zwei Personen aus Solingen mussten die erste Nacht des neuen Jahres im Polizeigewahrsam verbringen. Damit war es in der Klingenstadt wesentlich friedlicher als in Wuppertal - dort gab es 15 Ingewahrsamnahmen in der Silvesternacht.

Sehr friedlich sah Solingen übrigens in der Silvesternacht auch von oben aus: Tageblatt-Fotograf Christian Beier war in der Silversternacht auf den Walder Kirchturm gestiegen, um Aufnahme zum Jahreswechsel zu schießen. Für den Aufstieg im ältesten Gebäude der Stadt hatte er sich mit einer Taschenlampe gewappnet. Und mit einem Gehörschutz – denn um Mitternacht läuteten für einige Minuten die Glocken des Turms und begrüßten das neue Jahr.

Von oben dann konnte er den Jahreswechsel mit Ohrschützern und Kamera genießen: Die erste Möglichkeit für ein großes Feuerwerk nach zwei Jahren Corona-Pause nutzten auch die Solinger ausgiebig.

Möge 2023 für Sie, liebe Leserinnen und Leser, strahlen, leuchten und viele Lichtblicke bereithalten. Ein frohes und gesundes neues Jahr wünschen Ihnen die Redaktion und das gesamte Tageblatt-Team.

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