Inspiriert von der Aktivistin Greta Thunberg

„Fridays for Future“: 750 Schüler demonstrieren für den Klimaschutz

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Aus allen weiterführenden Schulen kamen die jungen Menschen. Es war sehr friedlich.

Von Philipp Müller

Es hatte etwas Symbolisches zum

„Fridays for Future“: Solinger Schüler demonstrieren

 © Daniela Tobias
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auf dem Parkplatz des STB an der Zietenstraße fiel das Stromaggregat für die Lautsprecher aus. Klimaschutz und Benzinmotoren passen auf den ersten Blick nicht zusammen.

FRIDAYS FOR FUTURE

ZIEL Schülerinnen und Schüler treffen sich freitags, um für mehr Klimaschutz zu streiken. Die deutsche Organisation versteht sich als Teil der weltweiten Bewegung „Fridays for Future“. Galionsfigur ist Greta Thunberg, eine 16-jährige Klima-Aktivistin aus Schweden.

So musste Hannah Friedmann vom Organisationsteam der Demo ihre Ansprache mit einem kleinen Megafon halten. Da hatten sich um kurz nach 10 Uhr bereits 500 Schülerinnen und Schüler aus allen weiterführenden Solinger Schulen dort versammelt. Anschließend zogen sie am Gymnasium August-Dicke-Schule, der Theoder-Heuss-Realschule und dem Gymnasium Schwertstraße vorbei zum Rathausplatz. Vor den Schulen wurde kurz haltgemacht und Parolen zum Klimaschutz verkündet.

Mit dem Spruch „Wir sind hier. Wir sind laut. Weil ihr uns die Zukunft klaut“ zogen sie los. Die Polizei schätzte, dass die Menge zwischenzeitlich auf 750 Demonstranten angewachsen sei, die sich sehr friedlich verhalten hätten.

Für reichlich Wirbel hatte im Vorfeld gesorgt, dass den Schülern vorgeworfen wurde, sie machten eigentlich „blau“, eine Demo während der Schulzeit sei nicht möglich. Es gab ein Gerangel, wer sich wie dafür entschuldigen konnte. Am Rande des Zugs der Schüler machte Heinz-Eugen Bertenburg (FDP) deutlich, dass er dies als Vorsitzender des Schulausschusses aufklären werde. Dabei gehe es auch um die Rolle von Schuldezernentin Dagmar Becker (Grüne) und eine Handlungsabsprache zwischen den Schulleitern.

Dass die Demo nicht unumstritten war, machte dann auch Hannah Friedmann zum Thema. Sie kritisierte die Behinderung der Teilnahme durch die Schulen. Das Transparent einer Schülerin verdeutlichte die Position der Demonstranten: „7 Fehlstunden – 7 Milliarden Leben“ stand auf einer Papptafel. Michelle vom Gymnasium Vogelsang sprach aus, was viele der Jugendlichen erklärten: „Wir finden es wichtig, uns für das Klima einzusetzen, weil es uns alle betrifft.“

Das mahnten auch Sprüche auf anderen Plakaten an: „Was wir heute tun, entscheidet, wie die Welt morgen aussieht.“ Daher sei es wichtig, „dass die Leute nicht zuschauen, wie die Erde zugrunde geht“, sagte etwa Chiara vom Gymnasium Schwertstraße.

Kompletter 8. Jahrgang der Gesamtschule Höhscheid nahm teil

Dirk Braun, der Direktor der Gesamtschule Höhscheid, unterschrieb vor der Demo noch einige Klassenbücher. Schüler verschiedener Jahrgangsstufen hatten sich für die Demo befreien lassen. Wer vor Ort war, dem genehmigte Braun dies im Klassenbuch. Aber er war eigentlich als Lehrer an die Zietenstraße gekommen. Im Gesellschaftsunterricht behandle man gerade die Frage, wie Schüler selbst Handlungskompetenz erwerben könnten. „Das kann man auch bei einer Demonstration erlernen.“

Rund 15 Köpfe sei das Organisationsteam groß gewesen, erklärte Friedmann.

Standpunkt von Philipp Müller

Man habe Gruppen für Plakate, Reden oder auch rechtliche Fragen gebildet. Hilfreich stand der Jugendstadtrat zur Seite, berichtete dessen Vorsitzender, Finn Grimsehl-Schmitz. Er war übrigens nicht der einzige Nichtschüler bei der Demo. Einige ältere Solinger reihten sich in den Zug ein. Auch sie zogen hinter dem Schild „Macht es wie die Kinder, werdet erwachsen“ her. Auf dem Rathausplatz sprach noch Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) zur Menge. Er lobte das Engagement für den Klimaschutz, der aber auch bei jedem selbst anfange. Eine Wiederholung der Demo werde diskutiert, sagte Friedmann.

„Fridays for Future“: Solinger Schüler demonstrieren

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