Historische Anlage

Freizeitpark Ittertal: Verkauf soll wie geplant vollzogen werden

Der Freizeitpark Ittertal ist schon lange geschlossen.
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Der Freizeitpark Ittertal ist schon lange geschlossen.

Trotz des Todes von Bruno Schmelter sieht Makler keine Hindernisse beim Verkauf des Freizeitparks.

  • Der plötzliche Tod Bruno Schmelters ändert nichts an den Plänen für den Freizeitpark Ittertal
  • Schmelter war im Kreise seiner Familie plötzlich zusammengebrochen und verstorben.
  • Rechtmäßige Erbin des Freizeitparks ist Ehefrau Gitta Schmelter.

Von Kristin Dowe

Solingen. Konstanze Schmelter, Tochter des kürzlich verstorbenen langjährigen Betreibers des Freizeitparks Ittertal, Bruno Schmelter, bleibt nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters ein kleiner Trost: Der 76-Jährige sei kurz vor seinem Tod umgeben von seiner Familie gewesen. Und noch etwas gebe der Schaustellerfamilie jetzt Halt: „So schrecklich die Situation auch für uns ist – Papa hat wenigstens nicht leiden müssen, weil alles ganz schnell ging.“

Eines Nachmittags sei Schmelter einfach zu Hause zusammengebrochen. Die genaue Todesursache habe bislang nicht ermittelt werden können. Was aber den Verkauf des Freizeitparks betrifft, so ist die 47-Jährige optimistisch, dass dieser Ende des Monats wie geplant abgewickelt werden könne. „Es ist unser Glück, dass unser Vater mit uns immer offen über das Geschäft geredet hat, da er sich ansonsten allein darum gekümmert hat.“

Solingen: Ende Juli soll der Kaufpreis für den Freizeitpark Ittertal gezahlt werden

Rechtmäßige Erbin der Anlage sei zunächst Bruno Schmelters Ehefrau Gitta. Der Kaufvertrag behalte seine Gültigkeit, somit solle Ende des Monats der Kaufpreis gezahlt werden. Dies bestätigt auch Immobilienmakler Tim Vermeegen, der den Verkauf des Grundstücks betreut hatte: „Der Käufer wird das Geld dann demnächst überweisen.“ Beerdigt worden sei Bruno Schmelter in Düsseldorf, berichtet seine Tochter. Denn obwohl das Schausteller-Urgestein schon lange mit seiner Familie in Solingen lebte, sei er im Herzen doch immer Düsseldorfer geblieben. „Bei seinem Begräbnis war es ziemlich voll. Mein Vater war nun mal sehr bekannt und dementsprechend viele Menschen wollten sich von ihm verabschieden.“

Kurz bevor Bruno Schmelter plötzlich zu Hause zusammengebrochen sei, habe er seiner kleinen Urenkeltochter Antonia noch einen Kuss gegeben. Konstanze Schmelter: „Die Familie stand für ihn immer an erster Stelle.“

Bereits im Juni war das Inventar des Freizeitparks Ittertal verkauft worden. Mit dem Erlös sollten laufende Kosten gedeckt werden.

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