Historische Anlage

Freizeitpark Ittertal: Käufer hält sich weiter zurück

Im Freizeitpark Ittertal hat sich nichts verändert, seitdem im Dezember 2019 der Kaufvertrag unterzeichnet wurde. Foto: Michael Schütz
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Im Freizeitpark Ittertal hat sich nichts verändert, seitdem im Dezember 2019 der Kaufvertrag unterzeichnet wurde.

Die Anlage ist noch immer verwaist. Verein bleibt in Warteposition.

Von Kristin Dowe

Solingen. Das hatte sich der Verein Die Ittertahler, jener Zusammenschluss von Bürgern, die sich für den Erhalt des historischen Freizeitparks Ittertal einsetzen, wahrlich anders vorgestellt. Bereits im Dezember wurde nach Angaben des bisherigen Eigentümers Bruno Schmelter nach langem Ringen endlich der Kaufvertrag für die Anlage unterschrieben, getan hat sich seitdem nichts.

„Der Kaufpreis für den Park ist noch immer nicht geflossen. Wir bleiben aber optimistisch, dass es weitergeht.“ Im Gespräch habe der künftige Eigentümer den Eindruck erweckt, ernsthafte Absichten für die Reaktivierung des Freizeitparks zu hegen.

Dies zumindest hatte der Interessent im Vorfeld über seinen Immobilienmakler Tim Vermeegen ausrichten lassen. Es hieß, er wolle den Freizeitpark-Charakter des Areals erhalten und „zu gegebener Zeit“ auf den Ehrenamtler zugehen, um sie bei der Reaktivierung des Parks zu unterstützen. Doch dürften diese Zusagen, wenn es sie gab, vor der Corona-Krise gemacht worden sein.

„Der Kaufpreis für den Park ist noch immer nicht geflossen.“
Bruno Schmelter bisheriger Eigentümer

„Ich bitte um Verständnis, dass ich aus Rücksicht auf unseren Klienten zurzeit keine Angaben dazu machen kann“, sagte Vermeegen nun auf Nachfrage. „Der Käufer möchte zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht in Erscheinung treten.“

Ob es mit der Rettung des Freizeitparks doch noch etwas wird, darüber möchte auch Michael Willemse, Vorsitzender des Vereins Die Itterthaler, nicht spekulieren. „Wir hoffen das natürlich weiterhin. Auf der anderen Seite gab es in Solingen schon öfters ähnliche Projekte, aus denen nie etwas geworden ist. Ich denke da nur an die Pläne für das Omega-Gelände oder das Automuseum.“

Sollte der Erhalt des Freizeitparks tatsächlich scheitern, gebe es für die Ehrenamtlichen auch andere Möglichkeiten, sich in Solingen zu engagieren. „Da könnten wir uns ganz unterschiedliche Projekte vorstellen“, so Willemse.

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