Bufdi und FSJ

Freiwillige starten ihren Dienst

Dienstantritt in der Alten Maschinenhalle: Oberbürgermeister Tim Kurzbach begrüßt (v. l.) FSJler Robin Gottsching und Bufdi Frank Klenner.
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Dienstantritt in der Alten Maschinenhalle: Oberbürgermeister Tim Kurzbach begrüßt (v. l.) FSJler Robin Gottsching und Bufdi Frank Klenner.

Stadt begrüßt 88 neue Kollegen. Ihre Motivation ist vielfältig.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. 88 neue „Kolleginnen und Kollegen“ begrüßte Oberbürgermeister Tim Kurzbach am Donnerstag in der Alten Maschinenhalle. Dort begannen die größtenteils jungen, aber vereinzelt auch älteren, neuen Bufdis und FSJler ihre freiwillige Zeit für ein Engagement in Schulen, Kindertagesstätten, Seniorenheimen oder anderen städtischen Einrichtungen. 40 junge Menschen begannen ihr Freiwilliges Soziales Jahr, 48 Jugendliche und Erwachsene absolvieren ihren Bundesfreiwilligendienst.

Ihr Beweggründe sind sehr unterschiedlich. Er wolle das Jahr bis zum Beginn seiner Ausbildung bei der Polizeiüberbrücken, sagte zum Beispiel Robin Gottsching, der seinen Bundesfreiwilligen- Dienst in seiner alten Schule, der Alexander-Coppel-Gesamtschule absolviert. Dort kenne er sich gut aus und könne sicher schnell wirklich mithelfen, sagte er auf Nachfrage. Das Gros der zum offiziellen Start in den neuen Lebensabschnitt Gekommenen, widmet dieses soziale Jahr der Förderung von Kindern und Jugendlichen an Schulen oder Kitas.

„Mich orientieren und in dieser Zeit Kindern helfen“, war die am häufigsten gegebene Antwort auf die Frage des Bürgermeisters. Kurzbach war nach herzlichen und persönlichen Einleitungsworten, in denen er ein Freiwilliges Soziales Jahr als Chance für jeden zur Orientierung im neuen Lebensabschnitt beschrieb, durch die Reihen gegangen, um das Formalistische einer solchen Veranstaltung etwas aufzubrechen. „Bringt euch ein!“, sagte er nachdrücklich. „Eure Ideen sind wertvoll für eure Einsatzorte.“

Nachfrage sei seit Jahren auf konstant recht hohem Level

Frank Klenner war mit knapp 60 Lebensjahren augenscheinlich der älteste Bufdi im Saal. Er wirke künftig im Kommunalen Integrationszentrum mit, erzählte der ehemalige leitende Angestellte der Deutschen Post und wolle nach 42 Berufsjahren einen Perspektivwechsel vornehmen. „Bisher habe ich immer mit Menschen als Personal zu tun gehabt und habe aus dieser Warte Inklusion erlebt und die Aufgaben, die sich aus dem Miteinander beispielsweise vieler Kulturen am Arbeitsplatz ergeben. Jetzt möchte ich mithelfen, Menschen aus anderen Ländern hier zu etablieren, auch um die erlebten Prozesse künftig vielleicht zu verbessern.“

Die allgemeine Nachfrage nach Bundesfreiwilligendiensten oder dem Sozialen Jahr sei seit Jahren konstant auf recht hohem Level, sagt Sprecher Daniel Hadrys für die Stadt als Arbeitgeber. Sehr begehrt seien Stellen in der Verwaltung, die meisten Möglichkeiten gebe es aber tatsächlich in sozialen Bereichen wie Kitas, Altenzentren oder Schulen.

Im Bewerbungsgespräch werde immer geschaut, ob persönliche Wünsche nach Einsatzorten berücksichtigt werden können. Mögliche Einsatzstellen sind: Die Einsatzstellen sind: Altenheime, Stadtdienst Natur/Umwelt, Förder-, Gesamtschulen oder Gymnasien, Kitas, Stab für Nachhaltigkeit des Oberbürgermeisters, Stadtarchiv, Stadtdienst Integration, Haus der Jugend, Notschlafstelle, Kinderhaus, Stadtbibliothek, Botanischer Garten.

Bewerben kann man sich online auf der Homepage der Stadt Solingen. Hier erstellt man ein Bewerberprofil und lädt die Unterlagen im Portal hoch.

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