Französische Komponisten spielen im Kunstmuseum die Hauptrolle

Zuhörer spendeten beim 3. Kammerkonzert der Bergischen Symphoniker viel Beifall

Von Sven Karasch

Am Sonntag fand das 3. Kammerkonzert der Bergischen Symphoniker im Kunstmuseum Solingen statt. Im Mittelpunkt stand die Kammermusik-Gattung des Klaviertrios – ein Zusammenspiel von Violine (Shino Nakai), Violoncello (Thomas Grote) und Klavier (Shuri Tomita). Rund 30 Zuhörerinnen und Zuhörer waren in den Meistermann-Saal gekommen, um die Klaviertrios von Ernest Chausson und Maurice Ravel zu hören.

Auf den ersten Blick hätten die beiden französischen Komponisten und ihre Werke vielleicht nicht viel miteinander zu tun, sagte Thomas Grote von den Bergischen Symphonikern. „Auf den zweiten und den dritten Blick aber eine ganze Menge“, fügte er hinzu. Zum Beispiel wurden beide unter anderem von der Musik Johann Sebastian Bachs und Richard Wagners beeinflusst.

Das war auch in einigen Sätzen des Stücks „Klaviertrio G-Moll, Opus 3“ aus dem Jahr 1881 von Ernest Chausson zu hören. Der Komponist starb 1899 bereits mit 44 Jahren durch einen Unfall – daher wurde die Bedeutung des Werks einer breiteren Öffentlichkeit erst nach seinem Tod bekannt. Auch in Maurice Ravels „Klaviertrio in A-Moll“ von 1914 wurden die Stärken dieses Instrumenten-Dreiklangs deutlich. Besonders im 3. Satz „Passacaille – Tres large“ konnte man hören, wie ein zentrales Thema zwischen den Instrumenten wanderte. Sie wechselten sich bei Melodieführung und Begleitung stetig ab und ergänzten sich dabei.

Nachdem die letzte Note von Ravels Klaviertrio verklungen war, spendeten die Zuhörerinnen und Zuhörer den drei Musizierenden einen kräftigen Applaus. Dafür bedankten diese sich mit einer Zugabe von einem weiteren französischen Komponisten – Claude Debussy. Aus seinem Klaviertrio in G-Dur spielten sie den 3. Satz „Andante espressivo“.

www.bergischesymphoniker.de

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