Fragen zu Ethik und Patientenverfügungen

Telefonaktion

-böh- Viele Menschen haben eine klare Vorstellung davon, wie sie die letzten Tage ihres Lebens verbringen möchten. Und wie auf keinen Fall. Doch wie lässt sich sicherstellen, dass nach ihrem Willen gehandelt wird, wenn sie sich wegen eines Unfalls oder einer schweren Krankheit selbst nicht mehr dazu äußern können? Für Fälle wie diese gibt es Patientenverfügungen. Worauf bei der Erstellung zu achten ist und wie der Patientenwille im Ernstfall umgesetzt wird, wissen Dr. Ulrich Bock und Gerhard Rassmann aus der Praxis. Am kommenden Mittwoch, 12. Mai, beantworten sie von 16 bis 18 Uhr Fragen der ST-Leser zu den Themen Patientenverfügung und Ethik.

Denn Bock arbeitet im Städtischen Klinikum Solingen, das die Telefonaktion gemeinsam mit dem Solinger Tageblatt anbietet, nicht nur als Facharzt für Neurologie. Er ist auch der Vorsitzende des Ethikkomitees. Gerhard Rassmann ist der stellvertretende Vorsitzende des Gremiums. In 20 bis 30 Fällen pro Jahr diskutiert das interdisziplinär zusammengesetzte Team über strittige Patientenverfügungen. „Wir versuchen, immer eine Situation zu schaffen, die alle Beteiligten mittragen“, sagt Bock.

Zwar sind die Verfügungen für die Mediziner grundsätzlich rechtlich bindend. In den meisten Fällen lassen sich die in dem Dokument festgelegten Szenarien jedoch nicht eins zu eins auf die tatsächliche Situation übertragen. Dann liegt es an den Ärzten, in Gesprächen mit Betreuern oder Bevollmächtigten und den Angehörigen den mutmaßlichen Patientenwillen herauszuarbeiten.

Wie diese Interpretation funktioniert und worauf beim Erstellen einer aussagekräftigen Patientenverfügung zu achten ist, dazu klären Ulrich Bock und Gerhard Rassmann am kommenden Mittwoch auf. Sie sind zwischen 16 und 18 Uhr unter den Telefonnummern Tel. 01 52 / 22 52 22 16 sowie (02 12) 299-191 erreichbar.

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