Förderkreis unterstützt das Zentrum für verfolgte Künste

Sylvia Löhrmann sitzt dem prominent besetzten Förderkreis für das Zentrum für verfolgte Künste vor. Archivfoto: Christian Beier
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Sylvia Löhrmann sitzt dem prominent besetzten Förderkreis für das Zentrum für verfolgte Künste vor. Archivfoto: Christian Beier

Die frühere stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes NRW, die Solingerin Sylvia Löhrmann, ist Vorsitzende

Von Philipp Müller

Für den Direktor des Zentrums für verfolgte Künste, Jürgen Kaumkötter, ist die Nachricht, dass sich ein Förderkreis für das Museums gegründet hat, ein richtig gute. „So etwas hat uns gefehlt, damit kommt zum Ausdruck, wie gut das Zentrum in der Gesellschaft angekommen ist und angenommen wird.“ Anfang November wurde der Förderkreis gegründet und nimmt jetzt zum fünfjährigen Bestehen des Zentrums in diesem Monat offiziell den Betrieb auf.

Die Gründungsmitglieder spiegeln dabei eine große Breite der Solinger Stadtgesellschaft wider: Oberbürgermeister Tim Kurzbach, die langjährige Aufsichtsratsvorsitzende Dorothee Daun, der Vorsitzende des Stiftungsrats Dr. Christoph Humburg, die Kölner Journalistin Barbara Löcherbach, Bürgerpreisträger Uli Preuss, Sparkassenvorstand Sebastian Greif, der Vorsitzende der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft Hajo Jahn, die Geschäftsführerin der Solinger Diakonie Ulrike Kilp, der Vorsitzende des Solinger Arbeitgeberverbandes Horst Gabriel, Direktor Jürgen Kaumkötter sowie Staatsministerin a. D. Sylvia Löhrmann.

Löhrmann wurde auch zur Vorsitzenden gewählt. „Ziel der Vereinsgründung ist es, das Zentrum in Solingen und der Region stärker zu vernetzen und zu verankern“, begründet Sylvia Löhrmann die Initiative. „Es freut mich, dass so namhafte Persönlichkeiten bei der Vereinsgründung mit von der Partie waren. Auch Dr. Gerhard Schneider, als Sammler und Stifter wie Hajo Jahn, Wegbereiter des Zentrums, sowie Autor Jürgen Serke und Dr. Gabriele Uelsberg, langjährige Vorsitzende des Stiftungsvorstands, unterstützen die Gründung ausdrücklich, konnten aber selbst nicht teilnehmen.“

Uli Preuss ist Stellvertreter Löhrmanns. Er erklärt zu seinem Engagement: „Was aber wären wir ohne kritische Kunst, ohne kritische Künstler? Menschen mit einer aufrechten Haltung, die ihnen in Diktaturen wie dem Nationalsozialismus lebensgefährlich werden konnte. Hören wir ihnen zu, auch mit den fantastischen technischen Möglichkeiten der Gegenwart.“

Weitere Stellvertreterin ist Barbara Löcherbach, die sich zur Bedeutung des Zentrums äußert: „Es ist heute mehr denn je wichtig, an die Schrecken des Nationalsozialismus zu erinnern. Und diesen besonderen Ansatz unterstütze ich sehr gerne.“

Seit der Gründungsversammlung Anfang November seien alle wichtigen Formalia für die Eintragung des gemeinnützigen Vereins auf den Weg gebracht worden, so dass Interessierte sich ab sofort an den Verein wenden könnten:

foerderkreis@verfolgte-kuenste.de

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