Florian Molzahn entwickelt ein Fantasy-Rollenspiel

Bei Florian Molzahns Idee geht es nicht nur um den Kampf von Gut gegen Böse, auch Handelsketten spielen eine Rolle. Foto: Florian Molzahn
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Bei Florian Molzahns Idee geht es nicht nur um den Kampf von Gut gegen Böse, auch Handelsketten spielen eine Rolle.

Im Januar soll mit der Produktion von „Kingdoms of Akandia“ begonnen werden

Von Julia Wodara

Er mag Brettspiele, „weil man an nichts anderes denkt – man ist einfach völlig fokussiert darauf und alles andere spielt erst einmal überhaupt keine Rolle“, sagt Florian Molzahn. Der Solingen-Botschafter hat jetzt ein eigenes Fantasy-Rollenspiel entwickelt, das Gruppen von bis zu vier Personen mit immer wieder neuen Möglichkeiten für viele Stunden und Runden in seinen Bann ziehen will.

„Kingdoms of Akandia“ lautet der Titel des Open-World-Spiels, bei dem laut dem Entwickler jeder aufgehoben ist, „der einen Hang zu Fantasy hat“ – unabhängig von der Menge an Erfahrung mit Brett- und Rollenspielen. Die Inspiration schöpfte Molzahn aus der Liebe zum Fantasy-Genre und einer langjährigen Brettspielbegeisterung – Erfahrung in der Spielentwicklung hatte er im Vorfeld jedoch keine. „Wenn Gut gegen Böse kämpft, muss da ein Kampfsystem hinter sein – das war das Schwierigste in der Entwicklung“, erklärt er. Ihm ist wichtig, dass es neben dem Kampfsystem auch weitere Mechanismen wie zum Beispiel Handels- und Warenketten gibt: „Irgendwie war mir ein kleinerer Umfang zu langweilig.“

„Ich bin ein kreativer Kopf. Von Technik habe ich keine Ahnung.“

Florian Molzahn

Unterstützung fand er dabei auch in seinem näheren Umfeld: Seine Partnerin und Freunde waren entscheidend für die grafische Realisierung des Spiels. „Von Technik habe ich keine Ahnung“, sagt Molzahn und lacht. „Ich bin ein kreativer Kopf.“ „Ich habe schon einiges erlebt – und das ist die einzige Sache, bei der ich keinen Stein im Weg habe“, sagt er außerdem. Er beschreibt damit nicht nur die zügige Entwicklung der Idee und sein unterstützendes Umfeld, sondern auch die Zusammenarbeit mit ASS Altenburger, einem der weltweit größten Spielehersteller: „Die haben mich angerufen und gesagt ‚wir finden die Idee super‘“, berichtet er. „Da stand das Spiel noch gar nicht; ich habe ihnen nur die Geschichte erzählt.“ Sollte weiterhin alles nach Plan laufen, beginnt die Produktion des Spiels bereits im Januar des kommenden Jahres – pünktlich zu Weihnachten wäre „Kingdoms of Akandia“ dann erhältlich. Bis zum 16. Oktober läuft aber zunächst noch die Preview-Phase; im Anschluss kann das Projekt 30 Tage lang bei einer Kickstarter-Kampagne unterstützt werden.

Mehr Informationen gibt es auf Facebook und unter:

www.instagram.com/florianmolzahn

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