Konzert

Flötenmusik verbindet sich mit dem All

Roswitha Meyer begeisterte im Galileum auf ihrer Querflöte. Foto: Stardust Sinfonie /Roswitha Meyer
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Roswitha Meyer begeisterte im Galileum auf ihrer Querflöte.

Livekonzert im Galileum – es spielte Roswitha Meyer von Stardust Sinfonie

Von Tanja Alandt

Solingen. Ein Livestream der NASA, atemberaubende Sternenhimmel–Projektionen und Gedanken, die sich Astronauten zum blauen Planeten gemacht haben – das alles umgab das Livekonzert „Big Picture“ im Galileum. Mit verschiedenen Querflöten spielte Roswitha Meyer, Mitglied des Ensembles Stardust Sinfonie, unter anderem „Spinning Dolphins – The Blue Planet“ von George Fenton oder „Yane Heja Hee“ von Native Americans. Zu den spacigen Klängen wurden Aufnahmen der NASA vom Weltraum gezeigt – kombiniert mit Fotos, die die Musikerin und ihre Schwester in Neuseeland fotografiert haben.

Nach der langen Pause war Roswitha Meyer überglücklich, zum zweiten Mal „endlich wieder vor richtigen Menschen“ auftreten zu dürfen. Sie freut sich auf ihre Tour durch Deutschland und die Schweiz – und vor allem darauf, bald wieder in normaler Besetzung auftreten zu können. Dann müssten Cembalo und Vibrafon „nicht mehr aus der Dose kommen“.

Im Tier-, Natur-, Umwelt- und Klimaschutz belegte sie schon früh zahlreiche Ehrenämter und entschied sich 2013, mit ihrem Beruf die Welt zu verbessern. Sie fragte die NASA nach Bildern und überlegte, wo die Bilder von der Erde aus der Ferne und ihre Fotos aus der Nähe am besten gezeigt werden könnten. Schnell kam die Idee, im Planetarium aufzutreten. Meyer möchte nicht kritisieren, lieber möchte sie die Menschen mit den schönsten Bildern der Erde und ihrer Musik davon begeistern, „welch schönes Zuhause wir haben“. „Man schützt, was man liebt“, so die Musikerin.

Kurzfristige Termine: Am heutigen 25. September, 20 Uhr, feiert das Galileum mit „50 000 Fuß über dem Meer – die fliegende Sternwarte Sofia“ um 20 Uhr die Premiere der neuen Planetarium-Show. Am 28. September, 20 Uhr stellt Prof. Dr. Jürgen Stutzki vom Institut für Astrophysik der Uni Köln die wichtigsten astrophysikalischen Ergebnisse vor, die bisher mit Sofia gewonnen wurden sowie die Bedeutung des fern-infraroten Spektralbereichs für die Astrophysik.

Voraussetzungen: Beim Besuch gelten die 3-G-Regeln.

Eintritt: Tickets kosten 9, ermäßigt 6 Euro, die Familienkarte 24 Euro

galileum-solingen

Programm

Das Galileum Solingen bietet ein breites Spektrum an wissenschaftlichen und künstlerischen Planetariumshows, Konzerten und Vorträgen für alle Altersgruppen an. Demnächst finden unter anderem die Veranstaltungen „Zeitreise – Vom Urknall zum Menschen“, „Planeten – Expedition ins Sonnensystem“ und „Sieben Tage im Juli – Die Geschichte der Apollo 11“ statt. Auch musikalische Shows, unter anderem „Queen Heaven – Das Original!“ und „Sounds of the Universe – Astronomisches Musikprogramm“, werden angeboten. Speziell für Kinder gibt es Veranstaltungen wie „Lars, der kleine Eisbär“ und „Die Rettung der Sternenfee Mira“.

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