150. Jubiläum

Firma Hartkopf feiert im Klingenmuseum

Norbert Grobosch (links) übergab den Hartkopf-Staffelstab an den neuen Geschäftsführer Thilo Möller.
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Norbert Grobosch (links) übergab den Hartkopf-Staffelstab an den neuen Geschäftsführer Thilo Möller.

Im Rahmen des 150. Jubiläums wurde Geschäftsführer Norbert Grobosch verabschiedet.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Am Samstagvormittag hatten Geschäftsleitung und Belegschaft der Firma Gebrüder Hartkopf gleich doppelt Grund, miteinander anzustoßen. Gemeinsam mit Geschäftspartnern, Beratern, IHK- Vertretern und der Solinger Stadtspitze feierten sie den 150. Geburtstag ihres Unternehmens im Klingenmuseum.

Eingebettet in den festlichen Rahmen war auch die offizielle Verabschiedung des langjährigen Geschäftsführers Norbert Grobosch, der Hartkopf von Anfang 1990 bis Ende Juli federführend geleitet hatte. Bereits im Sommer hatte er den Staffelstab an Thilo Möller weitergegeben, der zuvor schon seit einem Jahr für Kirschner & Sohn tätig war, der zweiten Einheit der Firma Gebrüder Hartkopf, die seit 1998 dazugehört.

Vor den vielzitierten Krisenzeiten mache er sich nicht bange, habe aber Respekt vor den damit verbundenen Herausforderungen, sagte Thilo Möller in seiner Begrüßungsrede, die er nutzte, um dem ganzen „Zirkeln“ zu danken, die ein Funktionieren des Unternehmens überhaupt möglich machen. Banken gehörten ebenso dazu wie Kunden, Lieferanten, Berater, Verbände und Politik.

Berechenbarkeit der Belastung in der Krise ist wichtig

Er habe von Norbert Grobosch ein gesundes Unternehmen übernommen, dass „etwas aushalten“ könne, sagte er optimistisch mit Blick in die durch Krisen gebeutelte Zukunft. Deshalb gab er Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) für ein „Telefonat mit Harbeck und Scholz“ den nachdrücklichen Wunsch nach größtmöglicher Berechenbarkeit der kommenden Belastungen mit auf den Weg.

Kurzbach verband diesen Wunsch mit dem Versprechen, als Oberbürgermeister selbstverständlich Anwalt für die Solinger Wirtschaft zu sein. Gleichwohl gelte es gemeinsam durch die nächsten, sicher rauen nächsten Jahre zu kommen. „Mut statt Wut“ plakatierte er bewusst skizzenhaft und gratulierte zum Beispiel zu den bereits vorgenommenen innovativen Investitionen bei Kirschner &Sohn.

Mit Blick auf die Firmengründer, die „damals in sicher nicht einfacherer Zeit den Mumm hatten, unternehmerisch tätig zu sein“ und die dann folgenden 150 Jahre, in denen zwei Weltkriege und Wirtschaftskrisen mit Inflationen zu meistern waren, sollte man daran Maß nehmen und nicht verzagen, sagte der OB.

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