Großbrand

Feuer vernichtet Rasspe-Dachstuhl

Beim Brand des rechten Flügels des Verwaltungsgebäudes der ehemaligen Firma Rasspe stürzte das Dach ein. Die Feuerwehr konnte weitere Gebäudeteile vor den Flammen retten.
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Beim Brand des rechten Flügels des Verwaltungsgebäudes der ehemaligen Firma Rasspe stürzte das Dach ein. Die Feuerwehr konnte weitere Gebäudeteile vor den Flammen retten.

130 Feuerwehrleute verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf das Hauptgebäude.

Von Philipp Müller (Text) und Christian Beier (Fotos) Die Flammen waren weithin zu sehen. In voller Ausdehnung hat in der Nacht auf Freitag ein Gebäude auf dem früheren Rasspe-Areal im Bereich Stöcken gebrannt. 130 Feuerwehrleute aus Solingen und Wuppertal waren im Einsatz – und der war gefährlich. Es war nicht auszuschließen, dass die Decke des denkmalgeschützten ehemaligen Fabrikgebäudes einbrechen könnte. Daher wurde der Brand anfangs nur von außen über zwei Drehleitern bekämpft.

Drei Drehleitern waren zur Brandbekämpfung am Verwaltungsgebäude von Rasspe im Einsatz. Vier Kilometer Schlauch wurden verlegt.

Menschen kamen in dem leerstehenden Gebäude nicht zu Schaden. Die Brandursache ist nicht bekannt, auch die Schadenshöhe ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

„Ich bin froh, dass alle Feuerwehrleute unverletzt geblieben sind, sie haben einen tollen Job gemacht“, betonte Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD), der am Freitagmorgen das mittlerweile fast gelöschte Gebäude besuchte.

Großbrand auf dem ehemaligen Rasspe-Gelände

Brand der ehemaligen Firma Rasspe
 © Christian Beier
Brand der ehemaligen Firma Rasspe
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Brand der ehemaligen Firma Rasspe
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Brand der ehemaligen Firma Rasspe
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Brand der ehemaligen Firma Rasspe
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Brand der ehemaligen Firma Rasspe
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Brand der ehemaligen Firma Rasspe
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Brand der ehemaligen Firma Rasspe
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Brand der ehemaligen Firma Rasspe
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Brand der ehemaligen Firma Rasspe
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Brand der ehemaligen Firma Rasspe
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Brand der ehemaligen Firma Rasspe
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Brand der ehemaligen Firma Rasspe
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Brand der ehemaligen Firma Rasspe
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Brand der ehemaligen Firma Rasspe
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Brand der ehemaligen Firma Rasspe
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Brand der ehemaligen Firma Rasspe
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Brand der ehemaligen Firma Rasspe
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Brand der ehemaligen Firma Rasspe
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Brand der ehemaligen Firma Rasspe
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Brand der ehemaligen Firma Rasspe
 © Christian Beier

Ein Anwohner hatte die Feuerwehr um 23.30 Uhr alarmiert. Der rechte Teil des früheren Verwaltungsgebäudes stand in Flammen. Nachbarn wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Um Schwankungen in der Wasserversorgung auszugleichen, wurde Löschwasser aus der Wupper zum Brandort gepumpt. Vier Kilometer Schlauchleitungen wurden gelegt.

Immer wieder flammten Glutnester auf. Daher dauerten die Löscharbeiten – der Dachstuhl des leeren Verwaltungstraktes war eingestürzt – bis zum Mittag an. Erst dann wurde die Straße Stöcken wieder freigegeben. Durch die Sperrung kam es zu Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt und in der Kohlfurth.

Am Morgen besichtigte Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) den Brandort. „Ich bin froh, dass alle Feuerwehrleute unverletzt geblieben sind, sie haben einen tollen Job gemacht“, sagte er. Auch wenn der Schaden am Gebäude immens sei, werde das keine Auswirkungen auf die geplante Ansiedlung von Gewerbe haben, versicherte er. Vorgesehen ist, die unter Denkmalschutz stehende Fassade zu erhalten und in die neue Nutzung einzubinden.

Dachdeckerarbeiten scheiden als Ursache offenbar aus

Infolge des Brandes stürzte der Dachstuhl komplett ein.

Der Brand brach übrigens nicht in dem Gebäudebereich aus, an dem zurzeit fehlende Dachrinnen ersetzt werden, die Metalldiebe entwendet hatten. Das hatte bereits zu Wasserschäden an der gesamten Fassade des Gebäudes geführt. In der Nacht war spekuliert worden, dass das Feuer durch Dachdeckerarbeiten ausgelöst worden war. Diese waren bereits am Mittwoch beendet worden

Gelände der Wirtschaftsförderung wird ab sofort bewacht

In dem Rasspe-Gebäude haben sich offensichtlich häufiger Personen illegal aufgehalten. Darauf lassen Grafitti schließen. Fischer wollte nicht darüber spekulieren, ob dies im Zusammenhang mit dem Brand stehen könne. Gleichwohl hat die Wirtschaftsförderung – sie hatte das Gelände erst im Dezember übernommen, um es zu sanieren – einen Wachdienst beauftragt, der jetzt rund um die Uhr das Gelände kontrolliert.

Am Freitagmittag besichtigte Statiker Uwe Kaufmann das Gebäude: „Die Fassade ist standsicher“, erklärte der Architekt. Dies sei der Feuerwehr zu verdanken, lobte er: „Wie sie es geschafft hat, dass der Brand nicht aufs Hauptgebäude überspringt, das hat mich tief beeindruckt“, sagte der Fachmann. Er hat schon viele Brandorte für die Stadt begutachtet.

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