Familien können nach Westerburg fahren

Das Schullandheim in Westerburg hat ein weitläufiges Gelände mit Wald. Weil die Belegung eingeschränkt ist, können Gäste im großen Essraum Abstände gut einhalten. Fotos: Stephan Mertens
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Das Schullandheim in Westerburg hat ein weitläufiges Gelände mit Wald. Weil die Belegung eingeschränkt ist, können Gäste im großen Essraum Abstände gut einhalten.

Weil alle Klassenfahrten ausfallen, gibt es im Juni und Juli freie Plätze im Schullandheim

Von Anja Kriskofski

Die Corona-Neuinfektionen gehen zurück – damit steigt die Chance auf Urlaub. Familien, die spontan verreisen möchten, können Ferien im Schullandheim Westerburg in Rheinland-Pfalz verbringen. Das Haus, das seit Jahrzehnten Ziel von Solinger Schulen ist, darf ab Juni wieder Gäste empfangen. Da alle Klassenfahrten in diesem Schuljahr absagen mussten, gebe es freie Kapazitäten für Familien, teilt Stephan Mertens, Vorsitzender des Schullandheimvereins Solingen, mit.

Urlaube können im Zeitraum vom 7. Juni bis 9. Juli sowie vom 26. bis 30. Juli gebucht werden. „Da unser Vereinszweck die Förderung der Jugendpflege ist, müssen Kinder dabei sein“, erklärt Mertens. „Großeltern mit Enkeln ginge dann natürlich auch.“ Die Gäste müssen einen negativen Schnelltest oder eine vollständige Impfung nachweisen.

Wasch- und Duschgelegenheiten in separaten Räumen

In dem Haus mit 13 Zimmern könnten bis zu vier Familien gleichzeitig ihren Urlaub verbringen: „Wir können bis zu vier Zimmer mit sechs Betten und zwei große Räume (Essraum, Aufenthaltsraum) anbieten, so dass die Familien sich gut voneinander getrennt halten können.“ Wasch- und Duschgelegenheiten befinden sich in vier von den Schlafräumen separierten Räumen. So könnten klare Vereinbarungen zur Alleinbenutzung getroffen werden, erläutert Mertens.

Die Kosten für Übernachtung und Vollverpflegung seien günstig. So zahlen die ersten beiden Gäste einer Familie (Eltern oder ein Elternteil und eine Person ab 14 Jahren) jeweils 27 Euro pro Tag. Ist keine zweite Person mindestens 14 Jahre, werden 22 Euro fällig. Für die weiteren Familienmitglieder werden bei Kindern ab 14 Jahren 14 Euro berechnet, ab 6 Jahren 11 Euro. Jüngere unter 6 Jahre sind kostenfrei.

Weil der Betrieb klein und überschaubar ist, könne sich das Team um Herbergsleiter und Koch Heiko Eisenmann bei der Verpflegung der Gäste auch auf Allergien und ähnliche Besonderheiten einstellen.

Das Haus mit seinem weitläufigen Gelände habe einiges zu bieten, beschreibt Mertens: Neben Tischtennisplatte, Kicker und Air Hockey gibt es unter anderem eine Seilbahn, ein Beachvolleyball-Feld und ein neues Klettergerüst, das die Stadt-Sparkasse Solingen finanziell unterstützt hat. Zum Areal gehört zudem ein Waldstück. Im Haus stehen den Gästen Wlan, Fernseher und DVD-Player zur Verfügung.

Auch in der Umgebung gibt es einiges zu entdecken. „Im Haus gibt es zudem eine Mappe mit Tipps und Prospekten.“ In fußläufiger Nähe befinde sich der Wiesensee mit Bootsverleih. Die Kleinstadt Westerburg kann besucht werden. Auch Wanderungen, etwa über den Westerwaldsteig, bieten sich an. Der Stöffelpark, ein zum Erlebnispark umgewandelter ehemaliger Steinbruch, ist im Moment noch geschlossen. Das Schullandheim ist rund 140 Kilometer von Solingen entfernt.

Seit dem Frühjahr 2020 seien wegen der Corona-Pandemie alle geplanten Klassenfahrten in Westerburg storniert worden, berichtet Stephan Mertens. „Das Land NRW hat die Stornierungskosten aber übernommen.“

Zudem habe der Verein Überbrückungshilfe erhalten. Auch die Stadt Solingen unterstütze das Schullandheim regelmäßig. „Das hat die Betriebskosten gesichert.“

Kontakt

Buchung: Interessierte können bei Herbergsleiter Heiko Eisenmann buchen: Tel. (0 26 63) 43 59, E-Mail:

schullandheim- westerburg@t-online.de

Infos: Mehr zum Schullandheim in Westerburg:

schullandheim-solingen.de

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