Konzert der Bergischen Symphoniker

Wie klingt eigentlich Zeit?

„Wie klingt eigentlich Zeit?“ – diese Frage beantworteten die Bergischen Symphoniker unterhaltsam und kindgerecht
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„Wie klingt eigentlich Zeit?“ – diese Frage beantworteten die Bergischen Symphoniker unterhaltsam und kindgerecht

Familien entdecken musikalisch die Zeit.

Von Sven Karasch

Solingen. Es war besonders für die Jüngeren unter den Besucherinnen und Besuchern des Theaters und Konzerthauses am Sonntag eine beeindruckende Kulisse: Vor der Klais-Orgel im großen Konzertsaal hatten mehr als 50 Musikerinnen und Musiker mit ihren Instrumenten Platz genommen. Rund 70 Zuhörerinnen und Zuhörer – größtenteils Familien mit Kindern – waren gekommen, um das zweite Familienkonzert der Bergischen Symphoniker unter der Leitung ihres Generalmusikdirektors Daniel Huppert und der Dirigentin Ina Stoertzenbach zu erleben.

Unter dem Motto „Mensch und Maschine“ ging es darum, Kinder und Jugendliche für Klänge und Rhythmen, die in fast allen Dingen des Alltags stecken können, zu begeistern. Gleichzeitig wurde spielerisch das klassische Orchester mit seinen Instrumenten vorgestellt. Dazu trug auch die liebevolle Moderation von Katherina Knees bei. Sie spielte eine Reisende, die das Orchester beim Warten auf den nächsten Zug näher kennenlernen durfte. Dabei nahm sie die Zuhörerinnen und Zuhörer immer wieder mit und lud Kinder ein, gemeinsam mit den Profis auf der Bühne zu musizieren – was ihnen sichtlich Spaß machte.

Das musikalische Repertoire reichte von einer instrumentalen Zugfahrt über das Stück „The Typewriter“ von Leroy Anderson aus den 1950er Jahren, bei dem eine Schreibmaschine als Musikinstrument genutzt wird bis hin zu einem Ausschnitt aus Joseph Haydns 101. Sinfonie aus dem Jahr 1794. Diese trägt den Namen „Die Uhr“ und erinnerte stellenweise auch an deren Klang.

Sopranistin sang einen Ausschnitt aus „La poupée“

Für einen weiteren Höhepunkt sorgte der Auftritt der Sopranistin Elena Puszta. Sie spielte eine aufziehbare Spielzeugpuppe und sang einen Ausschnitt aus der französischen Operette „La poupée“ (Die Puppe) hervorragend.

Mit knapp einer Stunde Spielzeit hatte das Konzert, das ab vier Jahren empfohlen wurde, die optimale Länge für Kinder und Familien. Es war auch für die Kleinsten damit weder langweilig noch überfordernd. Die Resonanz bei Kindern und Eltern war dementsprechend positiv. Die sechsjährige Maryam und ihr dreijähriger Bruder Younis fanden das Konzert „super“ und waren besonders von Joseph Haydns über 200 Jahre alter Sinfonie beeindruckt. Die gefiel auch Aiden (4) am besten. Der gleichaltrige Lennard war darüber hinaus sehr stolz, dass er gemeinsam mit dem großen Orchester auf der Bühne Musik machen durfte.

Termin

Konzert: Eine weitere Gelegenheit das Familienkonzerts „Mensch und Maschine“ zu erleben, gibt es am kommenden Sonntag, 19. Juni, um
16 Uhr im Teo Otto Theater in Remscheid. Karten (12 Euro, Kinder- und Jugendtickets 6,50 Euro, Studierende und Auszubildende 9 Euro) gibt es unter Tel. (0 21 91) 16 26 50 oder online: www.bergischesymphoniker.de/konzert

Lesen Sie auch: Umjubeltes Konzert in der Stadtkirche

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