„My fair Lady“ macht auch in der gestrafften Version Spaß

Modisch wurden mit dem Musical die 60er Jahre auf die Bühne geholt. Foto: Birgit Hupfeld
+
Modisch wurden mit dem Musical die 60er Jahre auf die Bühne geholt. Foto: Birgit Hupfeld

300 Zuschauer genießen den Musical-Klassiker

Von Jutta Schreiber-Lenz

Begeisterter Applaus erklang am Mittwochabend im Pina-Bausch-Saal für die Inszenierung von „My Fair Lady“. Das Landestheater Detmold präsentierte den beliebten Musical-Klassiker aus der Feder von Frederick Loewe. Aus gegebenem Anlass gab es eine semikonzertante Aufführung: So nannte der Veranstalter die Bearbeitung des Original-Werks von Sascha Theis unter Corona-Bedingungen. Der Stoff wurde deutlich gestrafft, und dennoch blieb der Charme der Geschichte um das Blumenmädchen Eliza Doolittle und Phonetik-Professor Higgins erhalten. Zwar mussten die rund 300 Zuschauer, die sich auf Abstand in den Sitzreihen des Pina-Bausch-Saals verteilten, unter anderem auf die beliebte Figur des Alfred Doolittle verzichten und damit auf den amüsanten Song „Hei, heute Morgen mach ich Hochzeit“. Aber mit „Ich hätt’ getanzt heut Nacht“, „Es grünt so grün“ oder „In der Straße, mein Schatz, wo Du lebst“ gab es genügend Ohrwürmer, die den Zuschauern offensichtlich Freude machten.

Zuschauer hielten sich gelassen an die Corona-Vorgaben

Insbesondere Lotte Kortenhaus in der Hauptrolle punktete mit klarer, voluminöser und strahlender Stimme. Ein spielfreudiges Ensemble setzte die lebhafte Story unterhaltsam um: Viele Schmunzler bewiesen, dass die Zuschauer den Abend genossen. Die Corona-Vorgaben wie Mund-Nase-Maske, Wegesystem bis zur Saaltür, Desinfektion am Eingang und keine Pause nahmen sie im Übrigen gelassen hin.

Die Bergischen Symphoniker – aus gegebenem Anlass in reduzierter Besetzung – leisteten unter der Leitung von Mathias Mönius ihren Beitrag zum Gelingen des Abends. Souverän und sensibel begleiteten sie die Sänger und hatten offensichtlich selbst Freude an der eingängigen Musik des Musicals. Eine schlichte Kulisse – als „Bühne auf der Bühne“ aufgebaut – konnte mit wenigen Handgriffen für die einzelnen Szenen umgebaut werden und gab der Handlung den passenden äußeren Rahmen. Stilistisch und modisch war das Musical aus der viktorianischen Zeit in die 60er Jahre geholt worden.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Verordnung: Es gilt für Solingen wieder die Inzidenzstufe 2
Verordnung: Es gilt für Solingen wieder die Inzidenzstufe 2
Verordnung: Es gilt für Solingen wieder die Inzidenzstufe 2
Stufe 2: Diese Corona-Regeln gelten in Solingen wieder
Stufe 2: Diese Corona-Regeln gelten in Solingen wieder
Stufe 2: Diese Corona-Regeln gelten in Solingen wieder
Frau fährt gegen geparktes Auto
Frau fährt gegen geparktes Auto
Frau fährt gegen geparktes Auto
Stadt kauft die Ohligser Festhalle zurück
Stadt kauft die Ohligser Festhalle zurück
Stadt kauft die Ohligser Festhalle zurück

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare