ST-Aktion

Doc Esser unterstützt den Blutspende-Marathon

Dr. Heinz-Wilhelm Esser, aus dem Fernsehen bekannt als „Doc Esser“, ist Internist und arbeitet als Oberarzt am Sana-Klinikum in Remscheid. Pfingstmontag kommt er zum Blutspende-Marathon. Foto: Simone Theyßen-Speich
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Dr. Heinz-Wilhelm Esser, aus dem Fernsehen bekannt als „Doc Esser“, ist Internist und arbeitet als Oberarzt am Sana-Klinikum in Remscheid. Pfingstmontag kommt er zum Blutspende-Marathon.

Der Fernseh-Arzt kommt am Pfingstmontag nach Solingen. Er setzt auf gesunde Ernährung und viel Bewegung.

Von Simone Theyßen-Speich 

Der Blutspende-Marathon von ST, DRK und Blutspendedienst West am Pfingstmontag im Theater wird in diesem Jahr von einem bekannten Gesicht unterstützt, dem Fernseh-Arzt „Doc Esser“

Warum engagieren Sie sich für das Thema Blutspende?

Heinz-Wilhelm Esser: Viele Menschen glauben immer noch, Blutspenden werden in erster Linie für Unfallopfer gebraucht.

Aber mittlerweile geht der größte Teil in die Krebs-Therapie. Ich habe mich auf meinen verschiedenen beruflichen Stationen auch viel mit der Onkologie beschäftigt. Betroffene brauchen teilweise für eine Therapie 20 und mehr Erythrozytenkonzentrate, also Konserven mit roten Blutkörperchen. Um ihnen zu helfen, sollten möglichst viele Menschen ihr Bestes geben – ihr Blut.

Wie kamen Sie dazu, für das Deutsche Rote Kreuz als bekanntes Gesicht zu werben?

Esser: Es ist immer hilfreich, wenn man ein bekanntes Gesicht hat, das für eine Sache einsteht. Das DRK hatte den Kontakt zu mir gesucht und ich setze mich gerne für die gute und wichtige Sache ein. Dabei geht es mir nicht darum, Werbung für das DRK zu machen, sondern für die Blutspende ganz allgemein. Darüber möchte ich aufklären und Menschen dafür begeistern.

Wie sieht Ihre Unterstützung für das Thema Blutspende konkret aus?

Esser: Gerade haben wir hier im Sana-Klinikum einen Film über das Thema gedreht. Darin zeigen wir, wo überall im Krankenhaus Blut gebraucht wird. Ich mache auch viele repräsentative Geschichten, beispielsweise erstellt das DRK jetzt gerade einen Comic, in dem Doc Esser das Blutspenden erklärt. Ich war 2018 beim Tag der Blutspende in Berlin, und auch Termine wie in Solingen, bei denen ich mit Menschen ins Gespräch komme, mache ich gerne.

Lesen Sie auch: Zehn Prozent weniger Blutspender als im Vorjahr

Sie haben auch ein Buch geschrieben, arbeiten gerade an dem zweiten. Worum geht es darin?

Esser: Mein erstes Buch „Kittel, Keime, Katastrophen“ ist ein lustiges Überlebensbuch über den Alltag im Krankenhaus. Das zweite Buch wird jetzt eher ein Patienten-Ratgeber.

Seit knapp fünf Jahren sind Sie im WDR als „Doc Esser“ im Einsatz. Was ist dabei ihre Mission?

Esser: Wir versuchen mit der Sendung, Medizin fassbar zu machen. Ich möchte vermitteln, dass zumindest zu einem großen Teil jeder seine Gesundheit selbst in der Hand hat. Es geht darum zu zeigen, wie man mit wenig Aufwand gesund leben kann. Ganz wichtig sind mir dabei die Themen Bewegung und gesunde Ernährung. Ab September laufen wieder Sendungen aus der dritten Staffel, und wir haben jetzt gerade 20 Sendungen für die vierte Staffel gedreht.

In ihrem jüngsten Projekt versuchen Sie, den Westen fit zu machen. Wie funktioniert das?

Esser: Mit dem Projekt haben wir Anfang des Jahres begonnen. In der Facebook-Gruppe „Doc Esser macht den Westen fit“ laden wir zu verschiedenen Events ein.

BLUTSPENDE-MARATHON

DOC ESSER Als berühmter Fernseh-Arzt und Gesicht für die DRK-Blutspende kommt Heinz-Wilhelm Esser (45) am Pfingstmontag nach Solingen.

TERMIN Pfingstmontag, 10. Juni, 10 bis 15.30 Uhr, Theater und Konzerthaus. Spenden können alle gesunden Erwachsenen ab 18 Jahre. Für Kinder gibt es Spaß beim Spielmobil, für alle Spender ein Pfingst-Brunch.

PERSÖNLICH Dr. Heinz-Wilhelm Esser ist seit vier Jahren Oberarzt am Sana-Klinikum Remscheid.

Bei der ersten Aktion ging es darum, viel zu Fuß zu laufen. Gemeinsam haben wir in einem Monat 140 000 Kilometer geschafft. Das zweite Event war eine Rad-Challenge. Und jetzt, am 1. Juni, starten wir mit einer Schwimm-Aktion – jeder schwimmt dann und dort, wo er mag. Es geht einfach darum, Spaß an sportlicher Bewegung zu finden. Ich selbst gehe möglichst jeden Morgen ins Freibad Eschbachtal in Remscheid schwimmen. Dort laden wir jetzt im Sommer gemeinsam mit der Stadt Remscheid und dem Sana-Klinikum zum kostenlosen Frühschwimmen um 6.30 Uhr ein. Ich werde auf jeden Fall dabei sein.

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