Hitzewelle

Es wird heiß: DWD erwartet bis zu 34 Grad für Solingen

Rund um das Bärenloch – unser Foto zeigt eine der Feuerwehreinfahrten zur Freizeitanlage, gegenüber dem Kleingartenverein Bimerich – und den Engelsberger Hof wird an Wochenenden kontrolliert. Wer mit seinem Fahrzeug mögliche Feuerwehreinsätze behindert, wird abgeschleppt.
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Rund um das Bärenloch – unser Foto zeigt eine der Feuerwehreinfahrten zur Freizeitanlage, gegenüber dem Kleingartenverein Bimerich – und den Engelsberger Hof wird an Wochenenden kontrolliert. Wer mit seinem Fahrzeug mögliche Feuerwehreinsätze behindert, wird abgeschleppt.

Bis zu 34 Grad und hohe Luftfeuchte – Öffentliches Grillen bleibt erlaubt – Feuerwehr bittet um Vorsicht.

Von Björn Boch

Solingen. Der Deutsche Wetter-Dienst (DWD) sieht für Solingen Mittwoch und Donnerstag eine „starke Wärmebelastung“ und hat eine dementsprechende Warnung veröffentlicht. „Wir rechnen mit 32 oder 33 Grad im Lauf des Mittwochs und am Donnerstag mit bis zu 34 Grad“, berichtet DWD-Meteorologe Martin Schönebeck.

Der DWD kennt zwei Warnstufen: Eine Warnung vor „starker Wärmebelastung“ oder „starker Hitze“ – wie aktuell – wird herausgegeben, wenn die „gefühlte Temperatur“ am frühen Nachmittag bei 32 Grad Celsius oder darüber liegt. Im Fall einer Warnung wird prognostiziert, dass dieser Schwellenwert an mindestens zwei Tagen in Folge überschritten wird. Überschreitet die „gefühlte Temperatur“ den Wert von 38 Grad, wird vor „einer extremen Wärmebelastung“ gewarnt.

Von Dauer sind die hohen Temperaturen diesmal nicht. „Bereits ab Donnerstagnachmittag sind Gewitter möglich, die eventuell auch unwetterartig werden könnten“, erklärt Meteorologe Martin Schönebeck. Die Zutaten dafür – hohe Temperaturen, feuchte Luft und Windzunahme mit der Höhe – seien gegeben. In der Nacht zu Freitag folge „hoffentlich schauerartiger Regen, bei dem dann jeder etwas abbekommt“. Nach wie vor sei es viel zu trocken, auch im Bergischen Land.

Parken auf Hydrantendeckeln ist generell verboten

Die Feuerwehr weist auf Nachfrage darauf hin, dass offenes Feuer im Wald oder in der Nähe von Wäldern generell verboten sei: Dieses absolute Feuer- und Rauchverbot gelte in NRW vom 1. März bis 31. Oktober. „Auch sollten Fahrzeuge nicht auf Wiesen oder entzündlichem Untergründen geparkt werden.“ Der Grund: heiße Katalysatoren.

Auch für die Solinger Feuerwehr gestalte sich die Waldbrandbekämpfung zum Teil außerordentlich schwierig, da die Waldstücke oft nur sehr schwer zugänglich seien und das Löschwasser über weite Entfernungen herangeführt werden müsse. Diese Problematik zeigte sich erst vor wenigen Wochen, als ein Feuer auf dem Waldfriedhof in Ohligs ausbrach. Die Wehrleute appellieren daher: „Sorgen Sie dafür, dass Zufahrtswege frei bleiben und nicht durch parkende Fahrzeuge zugestellt werden. Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkplatzflächen. Halten Sie die Zufahrten und Zugänge zu Löschwasserentnahmestellen frei.“ Das Parken auf Hydrantendeckeln sei generell verboten – die ovalen, grauen Deckel sind mit „Hydrant“ beschriftet.

Öffentliches Grillen im Bärenloch und am Engelsberger Hof bleibt aber wohl erlaubt. Für ein Verbot sei stets der Waldbrandindex des Deutschen Wetterdienstes entscheidend.

Gute Aussichtenfür das Wochenende

„Unsere Grillverordnung legt fest, dass ein Verbot ab Stufe 4 ausgesprochen wird. Die DWD-Karte zeigt aktuell, das Stufe 3 bis übermorgen wohl nicht überschritten wird und es dann zunächst mit Stufe 2 weitergeht“, so Stadtsprecherin Sabine Rische. Um die Arbeit der Feuerwehr zu gewährleisten, würden die Zufahrtsmöglichkeiten besonders im Bereich des Engelsberger Hofes und der Freizeitanlage Bärenloch an den Wochenenden verstärkt kontrolliert. „Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass behindernd abgestellte Fahrzeuge abgeschleppt werden“, heißt es von der Feuerwehr.

Gute Nachrichten hat der DWD für das bevorstehende Wochenende: Der Regen soll abziehen, es wird freundlich mit Temperaturen um 25 Grad.

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