Flutkatastrophe

Es entstehen Schäden in Millionenhöhe

Papiere des Archivs sind eingefroren und werden gefriergetrocknet

Von Philipp Müller

Leichlingen. Das Stadtarchiv der Stadt Leichlingen ist eingefroren. In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli wurden 2400 Meter nasse Akten aus dem Keller des Leichlinger Rathauses direkt an der Wupper geholt. Die hatte alles überflutet. Die durchnässten Papiere wurden eingefroren, weil sie in einem Vakuumverfahren getrocknet werden. Das kostet pro Meter Akte, der gerettet werden kann, 20 000 Euro – am Ende wohl 10 Millionen Euro, schätzt Bürgermeister Frank Steffes (SPD). Die Schäden an der öffentlichen Infrastruktur hat das Leichlinger Rathaus auf etwa 11 Millionen Euro an öffentlichen Gebäuden und auf 4 Millionen Euro für Straßen und Brücken vorläufig aufaddiert.

Dafür erwartet Solingens Nachbarstadt – wie auch Solingen – Zahlungen aus dem Aufbau-Fonds 2021, den Bund und Länder allein für NRW mit 12,7 Milliarden Euro im September gefüllt hatten.

Aus diesem bundesweiten Topf können sich per Antrag auch alle die bedienen, die privaten Schäden an ihren Gebäuden haben und die nicht durch Versicherungen abgedeckt sind. Das Ausmaß dieser Summen ist nicht bekannt. Jedoch ist die Dimension groß: In Leichlingen wurden 1058 Anträge auf Soforthilfe nach dem Flutereignis bewilligt.

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