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Erfolg im Jugendprojekt: Ehrenamt für Kultur startet durch

Freuen sich übers Ende des Stillstands (v. l.) Carolin Knospe, Janina Riegel, Florian Reinholz, Claus Rogall und Regina Mark.
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Freuen sich übers Ende des Stillstands (v. l.) Carolin Knospe, Janina Riegel, Florian Reinholz, Claus Rogall und Regina Mark.

Florian Reinholz macht nach der Schule ein Freiwilliges Soziales Jahr – Beratungstermine sind wieder möglich.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Der Verein Ehrenamt für Kultur hat doppelten Grund zur Freude: Zum einen können in der Stadtbibliothek nach über zweijähriger Pause wieder Beratungstermine in Präsenz angeboten werden. Zum anderen startet Florian Reinholz, bis dato Schüler der Alexander-Coppel-Gesamtschule und Ehrenamtler im Vereinsprojekt „Youth 4 culture“ am 1. September ein Freiwilliges Soziales Jahr an der Mummstraße.

„Ich habe mich rundum wohlgefühlt und konnte an vielen spannenden Prozessen teilhaben und auch mitarbeiten“, sagt Reinholz, dessen Freude auf die weitere Arbeit in der Spielothek oder bei Vorlesetagen für Kinder deutlich zu spüren ist.

Bibliotheksleiterin Heike Pflugner freut sich über den Erfolg von „Youth 4 culture“, einer jungen Idee des Vereins. „Wir sind stolz auf Florian“, sagt Vorsitzende Janna Riegel. „Dass wir bei ihm ein dauerhaftes Interesse für das kulturelle Arbeitsfeld geweckt haben, zeigt, dass unser Ansatz einer Kooperation von Schulen und Kultur richtig ist.“

Aber auch darüber hinaus will der Verein für das Ehrenamt im Kulturbereich werben, Regina Mark, Georg Steinbrück und Claus Rogall beraten ab jetzt wechselweise jeden zweiten Mittwoch im Monat im „Frei-Raum“ der Bibliothek. Ab Herbst wird das Trio ein Quintett – mit Janina Riegel und Carolin Knospe.

„Wir nehmen uns viel Zeit für die Gespräche“, sagt Janina Riegel. „Manche kommen mit sehr konkreten Wünschen nach Einsatzorten oder sagen ganz klar, was sie nicht wollen“, sagt sie. Bei den meisten aber ginge es zunächst darum, im Gespräch herauszuarbeiten, was am besten zum Interessenten passe.

Verein steht im engen Austausch mit 16 Partnern aus der Kultur

16 Kooperationspartner hat der Verein mittlerweile, darunter anderem der Wipperkotten und das Laurel-und-Hardy-Museum. „Wir vermitteln die Kontakte und sind gerne beim Erstgespräch dabei“, ergänzt Berater und Vorstandsmitglied Claus Rogall. „Natürlich freuen wir uns danach immer über ein Feedback: ‚Klappt die Zusammenarbeit oder hakt es irgendwo?‘“

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