Politik

Elf Bewerber wollen in den Bundestag einziehen

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Kreiswahlausschuss hat Direktkandidaten zugelassen.

Von Sven Schlickowey

Bei der Bundestagswahl am 26. September werden elf Kandidatinnen und Kandidaten um das Solinger Direktmandat konkurrieren. Der in diesem Jahr zuständige Kreiswahlausschuss Remscheid ließ bei seiner Sitzung am Freitag elf von zwölf Vorschlägen zu. Nur der Kandidat der Tierschutzpartei schaffte es nicht auf den Wahlzettel, ihm fehlten 50 Unterstützerunterschriften.

Zur Wahl stehen neben dem derzeitigen Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt (CDU) und Ingo Schäfer (SPD), der bereits 2017 angetreten war, Dr. Robert Weindl (FDP), Silvia Vaeckenstedt (Grüne), Mohamad Vaisi (Linke), Frederick Kühne (AfD), Judith Röder (Die Partei), Jan Kleine (Freie Wähler), Volker Dörner (Die Basis) und Hans Christoph Gärtner (MLPD) sowie der Einzelbewerber Peter Heinrich Kramer. Auffällig: Unter den elf Kandidaten befinden sich acht Solinger.

Der Bundestagswahlkreis 103 besteht aus Solingen und Remscheid sowie den beiden Wuppertaler Stadtteilen Cronenberg und Ronsdorf. Die Kandidatin oder der Kandidat mit den meisten Erststimmen sitzt sicher im Bundestag. Dafür reicht eine einfache Mehrheit.

Die Mehrheitsverhältnisse im Parlament werden durch das Verhältnis der abgegebenen gültigen Zweitstimmen bestimmt. Hierfür ließ der NRW-Landeswahlausschuss in Düsseldorf kurz vor der Sitzung des Kreiswahlausschusses 27 Landeslisten zu. Insgesamt hatten sich 32 Parteien und Gruppierungen beworben.

Um als Direktkandidat für die Bundestagswahl zugelassen zu werden, muss man entweder von einer Partei vorgeschlagen werden, die bereits mit mindestens fünf Abgeordneten im Bundestag oder in einem Landesparlament vertreten ist, oder 200 Unterstützerunterschriften von Wahlberechtigten aus diesem Wahlkreis vorweisen. Diese Voraussetzungen sowie die Einhaltung von Fristen werden vom Kreiswahlleiter, bei dieser Bundestagswahl ist das die Remscheider Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke, geprüft. Die Zulassung durch den Kreiswahlausschuss gilt danach als Formalie.

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