Projekt

Möglicher neuer Standort für die Eishalle wird derzeit geprüft

Die Solinger Eissporthalle an der Brühler Straße ist baufällig und soll abgerissen werden. Foto: Christian Beier
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Die Solinger Eissporthalle an der Brühler Straße ist baufällig und soll abgerissen werden.

Anfang Januar finden neue Gespräche zwischen Stadt und ECB statt.

Von Katharina Birkenbeul

Die Eissporthalle an der Brühler Straße ist in die Jahre gekommen und muss auf Dauer abgerissen werden. Stattdessen möchte die Lebenshilfe, der das Grundstück gehört, eine Behindertenwerkstatt bauen. Das Angebot einer Eishalle soll allerdings in Solingen vorhanden sein. „Die Eishalle ist ein sozialer Treffpunkt und muss in irgendeiner Form aufrecht erhalten bleiben“, erklärt Wolfgang Lingen, Vorsitzender des Eishockey-Verein EC Bergisch Land e. V. (ECB). Zum jetzigen Zeitpunkt ist aber immer noch unklar, wann es eine Entscheidung zum Standort und ähnlichem geben wird und vor allem wie genau es weitergeht.

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Der ehemalige Eishockeyspieler Manfred Wolf mit seinem Unternehmen Padok Ice Rinks ist als Projektentwickler immer noch im Gespräch. “Wir stehen im regelmäßigen Austausch und führen die Gespräche fort. Der Interessent muss nun prüfen, wie sich die Wirtschaftlichkeit seiner Planungsvariante aus seiner Sicht darstellt“, teilt die Stadt mit. Die Gespräche mit der Stadt seien bisher immer gut gelaufen, sagt Wolf. Wer das Ganze finanziert, muss noch geklärt werden. Allerdings ist der Projektentwickler versucht, das Projekt so kostengünstig wie möglich zu machen. Einen neuen Standort hat die Stadt bereits im Blick: „Aktuell wird die Machbarkeit geprüft.“ Welcher Standort das sein wird, dazu macht die Stadt zu jetzigem Zeitpunkt keine Angaben.

Entscheidung wird im nächsten Jahr fallen

Für Anfang Januar ist ein neues Gespräch angesetzt. Dann wollen sich alle Parteien (Stadt, Projektentwickler, ECB) zusammensetzen und über das weitere Vorgehen sprechen.

Nach Ansicht von Wolfgang Lingen wäre es unumgänglich sich auch einmal mit der Lebenshilfe zusammenzusetzen und über deren Vorgehen zu reden. Wenn die Lebenshilfe die Eissporthalle in naher Zukunft abreißen wolle, müsse für den ECB eine Übergangslösung gefunden werden. „Selbst wenn unser Wunsch in Erfüllung geht und wir eine neue Eishalle mit zwei Ringen bekommen, steht die nicht morgen“, erklärt Lingen. Bis Ende 2021 hat die Lebenshilfe den Betrieb der alten Halle noch zugesichert.

Der Verein „Solingen braucht Eis“ hat die gleichen Ziele wie der ECB: Die Eishalle erhalten. „Solingen braucht Eis“ hat dafür eine Petition gestartet, die bereits über 3000 Mal unterschrieben wurde, so Frank Heinzen, zweiter Vorsitzender. Sowohl Lingen als auch Heinzen sind sich sicher: Im kommenden Jahr wird eine Entscheidung fallen. Wenn es notwendig wird, soll ein Bürgerbegehren zu einem Bürgerentscheid bei den nächsten Kommunalwahlen führen.

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