Wald und Ohligs

Verkaufsoffener Sonntag: Kaum ein Durchkommen in Ohligs

Beim verkaufsoffenen Sonntag in und um die Ohligser Fußgängerzone war der Andrang der Kundschaft groß.
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Beim verkaufsoffenen Sonntag in und um die Ohligser Fußgängerzone war der Andrang der Kundschaft groß.

Im Solinger Westen und in Wald hatten am Sonntag die Geschäfte geöffnet.

Von Karl-Rainer Broch

Solingen. In 40 Städten Nordrhein-Westfalens fanden gestern verkaufsoffene Sonntage statt, so auch in Solingen. Allerdings hatten nicht in der ganzen Stadt die Geschäfte geöffnet, sondern nur in Wald und Ohligs. Eine Genehmigung wird nur erteilt, wenn es eine besondere Veranstaltung mit klarem räumlichen Bezug gibt. Und das waren in beiden Stadtteilen die Weihnachtsmärkte.

Die Kombination von Weihnachtsmarkt und gleichzeitiger Öffnung der Geschäfte von 13 bis 18 Uhr war eine Gelegenheit, nach Geschenken für das Fest Ausschau zu halten. Auf der Düsseldorfer Straße gab es gegen 15 Uhr kaum noch ein Durchkommen. Bei einer Temperatur knapp über dem Gefrierpunkt war es für manche eine Erleichterung, in die warmen Ladenlokale zu gehen, zumal manche Geschäftsinhaber Tagesrabatte anboten.

Zum Beispiel Damenmode Velten. Die Verkäuferinnen Arlette Eickhoff und Marion vom Feld meinten übereinstimmend: „Wir haben alle Hände voll zu tun, schließlich haben wir Mode zu bezahlbaren Preisen. Der Umzug im Sommer von der Emscher- zur Grünstraße hat sich bezahlt gemacht.“

Frank Szesny bei „Vom Fass“ erklärte: „Liköre und ausgefallene Essig-Öl-Kombinationen bieten sich als Weihnachtsgeschenke an.“ Viele Menschen kämen in den Laden, um zu schauen, was man verschenken könne. Klaus Küll vom „Anderen Laden“ an der Keldersstraße zählte zwar in der ersten Stunde des Sonntagsverkaufs kaum Besucher, doch dann belebte es sich. Bei seiner Kundschaft hatte er noch für den verkaufsoffenen Sonntag geworben. „Außerdem herrscht am arbeitsfreien Sonntag für viele eine angenehme Atmosphäre, um sich beraten zu lassen.“

Renner im Buchladen ist die Neuerscheinung „Wir in Wald“

Auch in Wald waren die Geschäftsinhaber zufrieden. Zwar war nicht ganz so viel los wie in Ohligs, aber die Weihnachtsbuden rund um die evangelische Kirche und im „Walder Schlauch“ lockten viele Interessenten an, die dann auch in die Geschäfte gingen. Rainer Francke, einer der Inhaber des Bücherwalds und gleichzeitig Vorsitzender des Walder Werberings, hob das Bedürfnis der Menschen heraus, sich nach Corona wieder treffen zu wollen. Sein Renner im Buchladen ist die Neuerscheinung „Wir in Wald“: „Da erinnern sich die Autoren an Erlebnisse, die sie im Stadtteil hatten.“

Für Uwe Weis, Mitinhaber der Unikatmanufaktur an der Stresemannstraße, stand nicht der Verkauf im Vordergrund: „Wir erklären unser Angebot, in der Polsterei für alte Möbel und der Sattlerei für Motorradsitze und Oldtimer.“ Für Stephanie Röder bei Raumgefühl war wichtig, den Bekanntheitsgrad des auf Dekoration, Accessoires und Schmuck spezialisierten Geschäftes zu vergrößern: „Wir haben inzwischen viele Stammkunden über Wald hinaus.“

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