ST vor Ort

Einen wunderschönen Urlaubstag in Wald verbringen

Vormittags: Erfrischung gibt es bei einem Bad im Freibad Ittertal.
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Vormittags: Erfrischung gibt es bei einem Bad im Freibad Ittertal.

Freibad und Hallenbad, denkmalgeschützte Jahnkampfbahn, Minigolf-Anlage, Bücherei und viele Restaurants und Biergärten.

Von Simone Theyßen-Speich

Solingen. Nicht in die Ferne schweifen, sondern den Sommer in der Heimat verbringen – das ist in Coronazeiten das Gebot der Stunde. Warum dann nicht auch mal ganz lokal bleiben und einen wunderschönen Sommertag oder einen der letzten Ferientage im eigenen Stadtteil verbringen? Urlaub in Wald sozusagen. Keine Staus und lange Anreise, kein Kofferpacken und das Budget bleibt überschaubar, wenn man abends wieder im eigenen Bett schläft – viele gute Gründe für einen Urlaub in Wald.

Nach einem ausgiebigen Frühstück – wahlweise noch auf dem eigenen Balkon oder der Terrasse oder aber in einer der Bäckereien oder im Café Finkhäuser im Walder Rundling beginnt der Tag sportlich.

10 Uhr: Laufen im Stadion

Morgens: Sportlich geht es los mit einer Joggingrunde auf der Jahnkampfbahn

Am Morgen bietet die denkmalgeschützte Jahnkampfbahn an der Adolf-Clarenbach-Straße zumindest auf Teilen der Strecke noch etwas Schatten. Auch Lauf-Anfänger können es hier langsam angehen lassen – ebenerdig und in 400-Meter-Etappen kann hier jede Strecke und jedes Tempo absolviert werden. Dabei kann man mit Blick auf die Tribüne, die knapp 5000 Zuschauern Platz bietet, die Gedanken schweifen lassen – an die großen sportlichen Ereignisse und Konzerte, die auf der 1928 eröffneten Jahnkampfbahn schon stattgefunden haben.

11 Uhr: Erfrischung im Ittertal

Die 24 Grad Wassertemperatur im Freibad Ittertal sind genau richtig. Erfrischend, aber nicht zu kalt. Dort kann man mit ausreichend Abstand seine Bahnen ziehen. Gemäß der Corona-Richtlinien dürfen derzeit maximal 650 Besucher in das Freibad. Da bleibt nicht nur im Wasser, sondern auch auf den Liegewiesen ausreichend Platz. Eine kleine Ruhepause im Schatten der großen alten Bäume und ein Kaffee am Kiosk des Restaurants „Quitte“ beschließen den Sport-Vormittag.

14 Uhr: Mittags-Snack im „La Putia“

Nach so viel Sport am Vormittag hat man sich dann einen Mittags-Snack verdient. Lecker und leicht kann man beispielsweise bei Rena im „La Putina“ speisen. Als „Cucina traditionale“ bietet sie ihre italienische Küche und köstliche Vorspeisen an der Friedrich-Ebert-Straße an. Internationale Küche wird groß geschrieben in Wald. Auch „Pasta Fresca“ an der Weyerstraße, kroatische Küche, türkische Imbisse und vieles mehr werden im Stadtteil angeboten.

15 Uhr: Entspannen bei einem Buch

Nach dem Essen darf es dann etwas ruhiger zugehen. Vielleicht bei einem Büchereibesuch, bei dem man sich auch gleich mit Lektüre für den Abend eindecken kann. Mit der Offenen Jugend- und Schulbücherei an der Friedrich-Albert-Lange-Schule hat Wald noch eine eigene kleine Stadtteilbücherei. Ab kommenden Donnerstag können Kinder-, Jugend- Sachbücher und vieles mehr wieder jeweils montags und donnerstags von 14 bis 17 Uhr ausgeliehen werden. Von dort aus haben Wald-Urlauber auch einen Blick auf den 1000 Jahre alten Turm der Walder Kirche, das älteste Gebäude der Klingenstadt.

17 Uhr: Minigolf spielen im Grünen

Nachmittags: Minigolf in der grünen Idylle an der Scheider Mühle.

Ganz gleich ob mit oder ohne Kinder – an einem „Wald-Urlaubstag“ darf eine Runde Minigolf nicht fehlen. Die 18 Bahnen an der Scheider Mühle liegen idyllisch mitten im Grünen. Täglich ab 14 Uhr, sonntags ab 12 Uhr und in den Sommerferien (bis einschließlich Dienstag) sogar ab 11 Uhr kann hier eingelocht werden. „An der frischen Luft, mit maximal einer Familie pro Bahn und nach jedem Spiel desinfizierten Schlägern und Bällen ein schöner und sicherer Zeitvertreib“, freut sich Inhaberin Petra Maicher auf die Besucher.

19 Uhr: Ausklang im Biergarten

Abends: Zum Abschluss ein wohlverdientes Bier im Biergarten am Stadtsaal Wald.

Der große Biergarten hinter dem Stadtsaal Wald, das Al B’Andy an der Augustinerstraße aber auch andere Außen-Gastronomien bieten das Ambiente für einen schönen Ausklang des Tages.

Stadtteil-Serie

Serie: Die Wald-Woche der Stadtteilserie „ST vor Ort“ endet mit einem Blick auf die Immobiliensituation dort. Die älteste Gebäude der Stadt hat Wald auf jeden Fall: den Kirchturm der Walder Kirche. Dessen 1000. Geburtstag wurde im vergangenen Jahr groß gefeiert. Die Walder Gemeinden wollen bisherige Angebote verantwortungsvoll ausweiten: Vorsichtige Schritte hin zu mehr Gottesdiensten.

Nächste Woche: Als letzter Stadtteil folgt in der kommenden Woche in unserer Sommer-Serie der Stadtteil Burg.

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