Auf Spurensuche

Ein Stück Lutherstadt in Solingen

Eisleben, die heutige Kreisstadt des Landkreises Mansfelder Land, erhielt im Nachkriegsjahr 1946 den ehrenden Beinamen Lutherstadt, gewiss zu Recht, beherbergt sie doch in ihren Mauern das Geburts- und auch das Sterbehaus des berühmten Reformators, die inzwischen zum deutschen Unesco-Welterbe zählen.

So könnte man im Rückblick fast vor einer historischen Duplizität sprechen, denn im April 1947, nur ein Jahr später also, wurde in Ohligs eine relativ kleine Straße, die von der Wittenbergstraße abzweigt und wie diese ebenfalls im direkten Umfeld der evangelischen Kirche liegt, zur heutigen Eislebener Straße umbenannt. Dies geschah vor 75 Jahren, weil man sich im gesamten Solinger Stadtgebiet von einigen Straßenbezeichnungen der Kaiser- wie der Nazizeit trennen wollte. Im Fall der Eislebener Straße ist das nachdrücklich gelungen – schließlich hieß ihre Vorgängerin in unmittelbarer Bahnhofsnähe noch sehr martialisch Kanonierstraße. -rom-

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