Zu Ehren des Herrn von Snittert

Straßenname

Zu Ehren des Herrn von Snittert

OHLIGS -rom- Weit weg vom Trubel der Ohligser „Innenstadt“ liegt der Ortsteil Schnittert. Weit draußen, in ländlicher Idylle, eingerahmt sozusagen von Keusenhof und Maubes. Hier gehören Fachwerk, Wiesen, Gärten und Baumhöfe hinter gepflegten Hecken zur Grundausstattung. Man sieht der Hofschaft heutzutage nicht mehr an, dass sie in der Stadtgeschichte durchaus ihre Spuren hinterlassen hat. Schon 1224 ist von einem Herrn von Snittert die Rede, 1352 ist die Arbeit eines Rinderhirten aktenkundig geworden, der den – orthografisch veränderten - Familiennamen Snyttart trug. Im 16. Jahrhundert hat das im Kirchspiel Wald liegende Schnittert eine überregionale Bedeutung durch sein „Hofsgericht“ gewonnen, das der Herzog von Berg einsetzte, um Abgaben- und Pachtzahlungen abwickeln zu lassen. Stadthistoriker Heinz Rosenthal widmet dieser Institution sogar ein eigenes Kapitel und verweist auch darauf, dass die Stadt Solingen 1935 – in Würdigung seiner historischen Rolle – eine Straße östlich von Schnittert, den Hofgerichtsweg, benannt hat.

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