Traditionsfest

44. Dürpelfest verspricht viel Abwechslung

Die Kultband „Der letzte Schrei“ um Frontmann Claus Schäfer (Mitte) werden den Besuchern des Dürpelfestes in diesem Jahr Samstag und Sonntag an der Grünstraße einheizen. Archivfoto: Uli Preuss
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Die Kultband „Der letzte Schrei“ um Frontmann Claus Schäfer (Mitte) werden den Besuchern des Dürpelfestes in diesem Jahr Samstag und Sonntag an der Grünstraße einheizen.

Ab dem 25. Mai verwandeln 50 Künstler, 40 Stände mit Leckereien und Getränken sowie eine Kirmes Ohligs in eine Feiermeile.

Von Manuel Böhnke

Der Auftrag, den die Organisatoren des 44. Dürpelfestes an die 50 auftretenden Künstler haben, ist klar: Sie sollen den Spaß von der Bühne ins Publikum tragen. Schaut man sich das musikalische Programm an, stehen die Chancen dafür gut. Ab dem 25. Mai verwandelt sich das Gebiet um die Düsseldorfer Straße für drei Tage in eine Feiermeile.

Die Projektleitung hat für die Ohligser Werbe- und Interessengemeinschaft (OWG) zum zweiten Mal Gloria Göllmann inne. Sie ist zudem für die Bühnen Wittenbergstraße sowie Bremsheyplatz zuständig. „Mit Blick auf die Kosten setzen wir auf lokale Bands“, erklärt sie. Das bedeute aber nicht fehlende Abwechslung: „Auf beiden Bühnen spielen ausschließlich neue Bands.“

Erstmals kommt beim diesjährigen Dürpelfest die neue, 48 Quadratmeter große Tageblatt-Bühne zum Einsatz. Gegenüber vom Hauptbahnhof können die Besucher am Freitagabend ab 19 Uhr mit You Who „richtig abzappeln“, verspricht Göllmann. Die Kölner Band zeigt eine musikalische Mischung aus den größten Hits der 1980er, 1990er sowie aktueller Chartmusik.

Erstmals betreibt die OWG einen eigenen Getränkestand

An der Wittenbergstraße ist für jeden Geschmack etwas dabei. Am späten Freitagnachmittag schlägt die Ohligserin Luisa Skrabic ab 17 Uhr mit Lui-Akustik ruhige Töne an. Garantiert laut wird hingegen der Auftritt der Charly T. Allstars am Samstagabend.

Das mit 18 Quadratmetern kleinste Podium steht an der Forststraße. Verstecken muss sich das Programm, für das der Birkenweiher sowie das Gasthaus Schaaf verantwortlich sind, aber keineswegs. Unter anderem heizen dort am Samstag ab 19.30 Uhr die Lokalmatadoren von Mike and the Waiters der Menge ein. Die Kultband Der Letzte Schrei spielt Samstag und Sonntag an der Grünstraße. Beginn ist an beiden Tagen um 17 Uhr. Eine Stunde später treten dort am Freitag See You auf.

Die untere Düsseldorfer Straße ist seit fünf Jahren Timm Kronenbergs Revier. Er setzt auf eine bunte Mischung. Casa d‘ Locos treten am Freitagabend ab 20.30 Uhr auf – David Hanselmann rockt am Samstag zur gleichen Zeit. Auch kulinarisch setzt Kronenberg vielfältige Akzente. Neben einem Stand von Fisch Schälte wird es unter anderem jamaikanische Küche geben. Insgesamt 40 Stände mit Leckereien und Erfrischungen werden entlang der Düsseldorfer Straße aufgebaut. Erstmals wird die OWG selbst auf der Höhe des Optikers Bergmann einen Getränkestand betreiben. Dadurch wolle man dem Minus entgegensteuern, das das Dürpelfest im vergangenen Jahr eingefahren hat. „Dort trinkt man für den guten Zweck“, sagt Frauke Pohlmann von der OWG.

Bestehen bleibt das Glasflaschenverbot, das freilich auch an den Fahrgeschäften wie dem Autoskooter, der Schiffsschaukel oder dem Kettenkarussell gilt. Letzteres steht nach mehrjähriger Abstinenz wied

DÜRPELFEST 2018

ÖFFNUNGSZEITEN Die Stände entlang der Düsseldorfer Straße öffnen am Freitag, den 25. Mai, von 13 bis 23 Uhr. Samstag geht der Spaß von 11 bis 23 Uhr und am Sonntag von 11 bis 22 Uhr. www.duerpelfest-ohligs.de

er auf dem Marktplatz. Wer sich mit Glasflasche nach Ohligs aufmacht, kann diese in speziellen Tonnen an den Zugängen entsorgen. Darein gehören allerdings nicht die Mehrweg-Becher der Bierstände, betont Pohlmann. Sie bittet darum, diese nach dem Trinken wieder abzugeben.

Ein Dank gilt Gloria Göllmann zufolge den Anwohnern und Einzelhändlern in Ohligs, die den Trubel am Dürpel-Wochenende mittragen. Mit ihnen zusammen freut sie sich darauf, „drei Tage lang Ohligs und Solingen zu feiern.“

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