Klinikum

Dr. Marc Ulrich Becher ist neuer Chefarzt der Klinik für Kardiologie

Dr. Marc Ulrich Becher möchte im Klinikum eine vollkardiologische Versorgung anbieten. Foto: Christian Beier
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Dr. Marc Ulrich Becher möchte im Klinikum eine vollkardiologische Versorgung anbieten.

Nachfolger von Professor Hans-Martin Hoffmeister übernimmt.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Privatdozent Marc Ulrich Becher hat viel in Solingen vor. Anfang Oktober hat der Facharzt für Kardiologie und Innere Medizin, der zuvor Oberarzt der Klinik und Poliklinik in der Universitätsklinik Bonn war, die Nachfolge von Professor Hans-Martin Hoffmeister als Chef-Kardiologe des Solinger Klinikums angetreten. Der 45-Jährige möchte hier eine vollkardiologische Versorgung anbieten. „Dazu gehört, das Herzkatheterlabor zu optimieren“, sagt er und freut sich sehr über die geplanten Investitionen in modernste apparative Ausstattung: Für 2022 sind ein neuer Messplatz vorgesehen, ein Echokardiographiegerät, und ein neuer Ultraschall.

„Dafür werden wir 800 000 Euro in die Hand nehmen“, sagt Klinikum-Geschäftsführer Dr. Martin Eversmeyer. Bereits in diesem Jahr seien 450 000 Euro in die Anpassung der räumlichen-apparativen Ausstattung des Hauses geflossen, unter anderem in die Modernisierung des kardiologischen Funktionsbereichs, neben der fachgerechten Umgestaltung der geriatrischen Station und der Verbesserung der Chemo-Ambulanz. Bechers Ziel ist es, den guten Ruf, den die Klinik für Kardiologie des Hauses seit Jahrzehnten genießt, noch weiter und nachdrücklich auszubauen. Dazu wird ab Februar ein Rhythmologie-Department an den Start gehen, dessen Leitung in die Hände eines weiteren neuen Kollegen gelegt wird: Dr. Robert Pölsler wird dort mit seinem Team künftig Patienten mit Herzrhythmusstörungen umfassender helfen können, als es bisher der Fall war.

Auch Herzklappen-Patienten sollen künftig behandelt werden können

Becher schaute beim Pressegespräch in eine längerfristige Zukunft. Er freue sich nicht nur darauf, Patienten mit dem geplanten Neubau einen komfortablen Aufenthalt im stationären Krankheitsfall bieten zu können. Sondern möchte auch zum Beispiel das Thema Telemetrie am Klinikum verankern als Möglichkeit, Patienten im eigenen Heim medizinisch zu überwachen. Ferner strebt er einen engen Schulterschluss mit den Fächern Pneumologie (Lungenheilkunde) und Angiologie (Medizin der Gefäße) an. Auch Herzklappen-Patienten sollen künftig im Klinikum behandelt werden können. „Durch die Verbesserung der Medizin in den letzten Jahrzehnten und Jahren werden Menschen immer älter mit ihren damit chronisch gewordenen Herzerkrankungen“, sagt er. „Dieser Herausforderung gilt es, zu begegnen.“

Aus einer Fülle von Bewerbungen auf die Stelle als Chef der Klinik für Kardiologie habe man sich schnell auf den offensichtlich besten Kandidaten geeinigt, sagte Professor Thomas Standl als medizinischer Direktor des Klinikums mit Blick auf seinen neuen Kollegen, spürbar froh über den medizinisch wie menschlich hochkarätigen Neuzugang. Und auch Oberbürgermeister Tim Kurzbach gab seiner Freude darüber Ausdruck, das Klinikum mit Dr. Becher noch weiter nach vorne bringen zu können.

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