Downtown begeistert im Walder Kotten

Die Solinger Bluesrock-Band Downtown trat mit ihrem Frontman und Sänger Hermann Daun im Walder Kotten zweimal auf. Foto: Christian Beier
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Die Solinger Bluesrock-Band Downtown trat mit ihrem Frontman und Sänger Hermann Daun im Walder Kotten zweimal auf.

Bürgerverein setzt auf Livemusik

Von Karl-Reiner Broch

Der Walder Kotten, Domizil des Walder Bürgervereins, mausert sich zu einer Musik-Spielstätte. Am Wochenende verzauberte Downtown, die Solinger Soul-, Blues- und Rockband mit Frontmann Hermann Daun die Gäste. Bürgervereinsvorsitzender Wolfgang Müller erläuterte: „Seit Januar führen wir wieder Konzerte durch, und da für das Rockkonzert große Nachfrage bestand, entschlossen wir uns, zwei Events zu starten.“ Normalerweise sind im Walder Kotten 100 Personen zugelassen, doch wegen Corona beschränkte man sich auf jeweils 40 Gäste mit Anmeldung und auf Sitzplätzen.

Den fünf Musikern merkte man die Freude an, wieder vor Publikum auftreten zu können. Sie hatten insgesamt 30 Oldies ins Programm genommen, die sie unter großem Jubel in drei Stunden präsentierten. Hermann Daun bemerkte: „Unser erster Auftritt seit zwei Jahren, zuletzt ebenfalls im Walder Kotten.“

Der Sänger, gerade 74 Jahre alt geworden, ist im Solinger Musikleben eine feste Größe. Er begann 1965 mit seinem ersten Auftritt im Jazzclub Ritterstraße, feierte dann Erfolge mit Promotion und begeisterte die Zuhörer mit seiner rauen, an Joe Cocker erinnernden Stimme über die Jahre. So auch am Wochenende.

Seit neun Jahren spielen die fünf Musiker zusammen und legten mit „Keep on Running“ gleich einen furiosen Auftakt hin. „I feel good“ sollte zeigen, dass man die Corona-Zeit gut überstanden hatte. Hermann Daun mit der rockigen Stimme zu hören, ist schon ein Erlebnis, doch ihn auch als Entertainer auf der Bühne zu sehen, wie er seine Mitspieler dirigiert und die Musikstücke mit entsprechenden Gesten und Bewegungen begleitet, ist erst recht beeindruckend.

Bei „Mustang Sally“ kam die Stunde von Keyboarder Jürgen Spitzer, der seinem Instrument fast tierische Töne entlockte. Gitarrist Harry Esser präsentierte sein Solo bei „Suzie Q“ und brachte beim Carlos-Santana-Stück „Black Magic Woman“ die Gitarre zum Wimmern.

„Get Ready“ war die Gelegenheit für den Solo-Auftritt von Bassist „Boenny“ Bönhoff, und Drummer Winnie Hassel verabschiedete die jubelnden Besucher mit „Radar Love“ in die kleine Pause. Ein Abend mit großem Spaßfaktor und vielen Ohrwürmern aus der Musikgeschichte.

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