Abstimmung

Diese 20 Musiker treten in Solingen beim Schülerrock an

Lunatic tritt mit ihrem Rock-Song „So Here We Are“beim Festival an.Archivfoto: cb
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Lunatic tritt mit ihrem Rock-Song „So Here We Are“beim Festival an.

Von Rock bis Pop, von Metal bis zum Liedermacher: Bis Samstag können die Solinger über ihre Favoriten abstimmen.

Von Anna Lauterjung

Noah Gorden rappt über die Würde des Menschen.

Solingen. Von Rock bis Pop und von Metal bis zum Liedermacher: 20 junge Solokünstler, Duos, Bands und Gruppen aus der Klingenstadt haben sich bei dem digitalen Songcontest des diesjährigen Schülerrockfestivals beworben. Sie hoffen alle auf den Hauptgewinn in den Kategorien „Solokünstler und Duo“ oder „Band und Gruppe“ – eine Studioaufnahme im Valve Records Studio, finanziert von der Bernd Kurzrock Jugendstiftung. Noch bis Samstagmittag um 13 Uhr kann jeder online für einen der Teilnehmer abstimmen. Wir stellen die Teilnehmer kurz vor.

In der Kategorie „Solokünstler und Duo“ treten gleich zwei Mitglieder des Jugendstadtrates an. Alex Erkelenz mit „Weiter gehen“ und Desy mit ihrem Cover von „Perfect Way To Die“. Während Desy mit ihrer starken Stimme überzeugen kann, versetzt „Weiter gehen“ durch den lässigen Sound trotz des wechselhaften Wetters in Sommerstimmung.

Frodo Dinnebier, 20 Jahre alt, macht bei mehreren Bands mit.

Fridays-for-Future-Mitglied Yannik Monschau hat sich mit seiner Lobeshymne „Worte“ beworben. Bei dem Lied fällt besonders der Text mit aktivistischen Untertönen ins Auge. Ähnlich wie bei „Artikel 1“ von Rapper Noah Gordon über die Würde des Menschen und Kathi & Merles Beitrag „Feuer und Liebe“. Auch bei dem Lied „Weit weg“ von Robert Schreiber lohnt es sich, auf den Text zu achten.

Groovige Gitarrensounds hingegen bieten das Lied „Move On“ von dem Duo Leonora und Frodo und Leon & Leans „No Time“. Leonora und Frodo scheinen beim Publikum besonders durch ihre Stimmharmonie zu punkten. Mit einer besonderen Stimme glänzt auch Bewerberin Emily Ressing bei ihrem Cover von „A Million Dreams“. Als letzte Kandidatin in der Kategorie „Solokünstler und Duo“ erzählt Malina in ihrem Lied „Adieu Peli“ von ihrer Erfahrung auf offener See.

Das Lied „Weiter gehen“ von Alex Erkelenz hat einen lässigen Sound.

In der Kategorie „Band und Gruppe“ sollten Zuhörer bei den Liedern „Hatred“ von Wild Vengance und Morvelyas „Graveyard Of Stolen Dreams“ den Bass aufdrehen und für genug Platz fürs Headbanging sorgen. Rockig geht es weiter mit Lunatics „So Here We Are“, das Cover von „I’ll Be There“ des Chors Voices und „Tear Down“ von Get Up. Die Beiträge sorgen für eine ordentliche Portion gute Laune beim Zuhören.

Roadtrip sorgt für Gänsehautfaktor

Bei „Aufstehen“ von Paranotic, beim Cover des Lieds „Wie Blöd du bist“ von Busy Life of Sloths und „Ohh ooh, Corona“ von Wackelkontakt ist der Aktivismus erneut mit einer ordentlichen Portion vertreten. Auch eine Klasse der Alexander-Coppel-Gesamtschule hat sich mit einem Song beworben. Dabei wird der Text von „Einer für alle“ nicht nur auf Deutsch gesungen.

Zuletzt darf eine Ballade nicht fehlen. Diese liefert Roadtrip mit „Cry“. Für den Gänsehautfaktor sorgt besonders die Stimme der Frontsängerin.

So läuft die Abstimmung:

Noch bis Samstagmittag um 13 Uhr können die Solinger online ihre Stimme für den Publikumspreis in den zwei Kategorien für ihren Lieblingskünstler oder ihre Lieblingsband abgeben. Alle Kandidaten und weitere Informationen gibt es im Internet.

www.schuelerrockfestival.de

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