Freizeitgestaltung

Wandern, wandern, wandern: Stadt stellt Routen durch Solingen vor

Das Team hinter der neuen Wanderbroschüre: Oliver Winkler (v. l.), Andreas Erdmann, Lutz Peters, Sandra Perinelli-Hallaç, Tim Müller, Sabine Rische und Anna Lena Lischewski. Auf dem Titel: der Wipperkotten und die Wupper. Es geht durchs gesamte Stadtgebiet.
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Das Team hinter der neuen Wanderbroschüre: Oliver Winkler (v. l.), Andreas Erdmann, Lutz Peters, Sandra Perinelli-Hallaç, Tim Müller, Sabine Rische und Anna Lena Lischewski. Auf dem Titel: der Wipperkotten und die Wupper. Es geht durchs gesamte Stadtgebiet.

Das Lockdownphänomen Wandern ist erhalten blieben. Davon profitiert Solingen.

Von Timo Lemmer

Solingen. Während Bananenbrot backen und Klopapier bunkern nicht mehr im Trend liegen, hat es eine andere Beschäftigung geschafft, mehr als nur ein Lockdown-Phänomen zu sein: Wandern. Davon profitiert Solingen. Nicht nur an Allerheiligen seien die Wanderparkplätze in der Klingenstadt wieder voll belegt gewesen, auch unter der Woche treffe man inzwischen „Scharen von Wanderern“, berichtete Lutz Peters vom Stadtmarketing bei einem Pressegespräch. Ein Zug, auf den die Stadt noch stärker aufspringen will: Sie hat eine Wanderbroschüre aufgelegt. Auf fast 60 Seiten sind neun machbare Etappen des Klingenpfads, neun Rund- sowie fünf Tagestouren aufgeführt.

Noch mehr Menschen sollenin die Region gelockt werden

Das Stadtmarketing ist davon überzeugt, Solingen mit dem Heft noch stärker als Wanderregion etablieren zu können. Bislang gebe es im Wanderbereich lediglich die Freizeitkarte Solingen. Die sei zwar ebenfalls ein gutes Projekt gewesen, koste aber Geld. Aus anderen Wanderregionen seien es die Menschen indes gewohnt, Wanderrouten kostenlos zu erhalten. Solingen investiert in der Hoffnung, noch mehr Menschen in die Region zu locken.

Die ST-Wanderserie

Die in der Broschüre vorangestellten Daten geben einen Überblick: Wie lang ist die jeweilige Tour, wie viele Höhenmeter sind zurückzulegen, wie viele Stunden einzuplanen? Eine Karte zeichnet den genauen Verlauf, der mittels QR-Code aber auch aufs Handy geladen werden kann: Es werden die entsprechenden GPX-Daten bereitgestellt. So sollen alle Wanderer angesprochen werden: Die, die auf die Karte und Wegbeschreibung auf Papier setzen – und die, die aufs Handy nicht verzichten wollen. Am Ende des beschreibenden Fließtextes gibt es Hinweise, wie es mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück zum Startpunkt geht.

Großen Anteil an der Gestaltung hat Oliver Winkler, der die Fotos und vor allem die Kartografie übernommen hat. Anna Lena Lischewski hat das Layout gestaltet. Die Stadt hat sich von bekannten Regionen und ihren Broschüren inspirieren lassen – bekannt sind die Traumpfade von Rhein, Mosel und Eifel. Peters: „Wir gelten derzeit noch als Wander-Geheimtipp.“ Die Stadt will nun nachhelfen, das Wort Geheimtipp durch Region zu ersetzen. Die Voraussetzungen sind gut. „Wandern war während Corona, als man vieles nicht durfte, das Highlight“, erklärt Andreas Erdmann. Dieser Aufschwung habe sich verstetigt: „Es sind weiterhin unheimlich viele Leute im Stadtgebiet unterwegs.“ Erdmann zeichnet auch für die beliebte ST-Wanderserie mitverantwortlich. Gemeinsam mit Sabine Rische hat er die Texte zur Broschüre beigesteuert.

Hintergrund

Auslage: Die Broschüre trägt den Titel „Wandern in der Klingenstadt“. Sie ist beim Stadtmarketing verfügbar und soll vielfach ausliegen: im lokalen Buchhandel, in Hotels, Gaststätten, Museen und Bürgerbüros.

Touristeninfo: Am 24. März 2023 soll im Gründer- und Technologiezentrum eine Touristeninformation der Stadt in der Portiersloge eröffnen und samstags, sonntags und an einem Wochentag öffnen.

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