Bühne

Die Physikanten bringen ihr Publikum zum Staunen

Prof. Dr. Otto Liebermann alias Klaus Prangenberg und sein Assistent Rainer Grünebaum (l.). Foto: Michael Schütz
+
Prof. Dr. Otto Liebermann alias Klaus Prangenberg und sein Assistent Rainer Grünebaum (l.).

Vorstellung im Theater und Konzerthaus begeistert Groß und Klein.

Von Jonathan Hamm

Dass Physik nicht nur ein trockenes Schulfach sein muss, sondern auch faszinierend und witzig sein kann, konnten die zahlreichen Zuschauer im gut gefüllten Saal des Theaters und Konzerthauses in Solingen nun hautnah erleben: Im Rahmen der Großen Physikanten-Show wurde eine Glühbirne mithilfe einer Gurke zum Leuchten gebracht, Musik mit einem Laserstrahl gemacht und ein Stoffhund mit einer Vakuum-Kanone quer durch den Saal geschossen – und das war noch längst nicht alles.

All das hat wenig mit dem zu tun, was die meisten mit dem klassischen Physikunterricht verbinden, und daher versprach der Professor bereits zu Beginn mit einem Augenzwinkern, dass die Zuschauer „heute mehr physikalische Erkenntnisse mitnehmen können, als sie in der Schule vergessen konnten“.

„Es handelt sich nicht um Zauberei, es ist einfache Physik.“

Protagonist Prof. Dr. Liebermann alias Klaus Prangenberg

Prof. Dr. Otto Liebermann alias Klaus Prangenberg und sein Assistent Rainer Grünebaum sind die beiden Protagonisten der Show und ein sich durch ihre Gegensätze wunderbar ergänzendes Duo. So wurde das Publikum in regelmäßigen Abständen vom Professor ins Staunen versetzt und von seinem Assistenten zum Lachen gebracht.

Die beiden lieferten sich lustige Wortgefechte und unterhielten das Publikum neben den Experimenten mit ihren humorvollen Auseinandersetzungen. Das Ziel ihrer Show ist es, zwei Kategorien zu verknüpfen, die im Normalfall eher selten miteinander assoziiert werden: Comedy und eben Physik.

Das Motto der Show lautete: „Mitmachen lohnt sich“. Und deshalb wurden immer wieder Freiwillige ausgewählt, die mit ihrem Wissen glänzen oder Teil eines Experimentes werden konnten. Die kurzen Abstände zwischen den Versuchen sorgten für eine temporeiche und kurzweilige Vorstellung, bei der das Publikum gar nicht mehr aus dem Staunen herauskam.

Professor stellt immer wieder den Bezug zum Alltag her

Auch der Einsatz von Lichteffekten und dramatischer Musik ließ die Spannung steigen. Manche Experimente überraschten die Kinder und Erwachsenen derart, dass man hätte denken können, dass dort Magie im Spiel sei. Aber: „Es handelt sich nicht um Zauberei, es ist einfache Physik“, hob Prof. Dr. Liebermann hervor.

Im Anschluss an jedes Experiment lieferte er, nur unterbrochen von den humorvoll frechen Zwischenrufen und vermeintlich naiven Nachfragen seines Assistenten, die wissenschaftliche Erklärung zu dem, was gerade auf der Bühne passierte, und stellte immer wieder einen Bezug von den Experimenten zum Alltag her.

So lernten die Zuschauer unter anderem, wie ein Verbrennungsmotor funktioniert, was ein Van-de-Graaff-Generator ist und wie ein Feuertornado entsteht. Dadurch sorgten Prof. Dr. Liebermann und sein Assistent dafür, dass jeder den Saal schlauer verließ, als er ihn vorher betreten hatte, und sie bewiesen mit ihrer Vorstellung eindrucksvoll, dass die Physik, obwohl sie einen jeden Tag begleitet, immer noch alle möglichen Überraschungen bereithält.

Das Staunen im Publikum war dabei teilweise so groß gewesen, dass sogar das Klatschen vergessen wurde.

Hintergrund

Die Große Physikanten Show ist eine unterhaltsame Vorstellung für die ganze Familie und für Besucher ab zehn Jahren geeignet. Die Physiker treten unter anderem auch auf Firmenveranstaltungen, Messen, in Schulen oder im kleineren Rahmen auf privaten Feiern auf. Weitere Informationen gibt es online: www.physikanten.de

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Unbekannte Frauenleiche war Solingerin - Mordkommission übernimmt Ermittlungen
Unbekannte Frauenleiche war Solingerin - Mordkommission übernimmt Ermittlungen
Unbekannte Frauenleiche war Solingerin - Mordkommission übernimmt Ermittlungen
Makler sucht jetzt Käufer für den Walder Stadtsaal
Makler sucht jetzt Käufer für den Walder Stadtsaal
Makler sucht jetzt Käufer für den Walder Stadtsaal
26-Jähriger verursacht hohen Sachschaden bei Alleinunfall
26-Jähriger verursacht hohen Sachschaden bei Alleinunfall
26-Jähriger verursacht hohen Sachschaden bei Alleinunfall
Zusammenstoß zwischen Auto und Krad: Ein Leichtverletzter
Zusammenstoß zwischen Auto und Krad: Ein Leichtverletzter
Zusammenstoß zwischen Auto und Krad: Ein Leichtverletzter

Kommentare