Lesung

Die Mördersuche führt ans Meer

Bestseller-Autorin Eva Almstädt las in der Stadtbibliothek ihrem neuesten Buch um die Kommissarin Pia Korittki.
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Bestseller-Autorin Eva Almstädt las in der Stadtbibliothek ihrem neuesten Buch um die Kommissarin Pia Korittki.

Autorin Eva Almstädt las in der Stadtbibliothek Solingen.

Von Lucas Hackenberg

Solingen. Lange wurde die Lesung aufgrund der Corona-Pandemie verschoben, doch am vergangenen Donnerstag war es endlich soweit. Die Hamburger Autorin Eva Almstädt gab in Solingen einen Eindruck ihrer neuesten Arbeit. Das Warten sollte sich indes gelohnt haben. Denn neben dem 17. Band der „Pia-Korittki-Reihe“ mit dem Titel „Ostseekreuz“, brachte die Schriftstellerin zudem den ersten Teil der neuen Reihe „Akte Nordsee“ namens „Am dunklen Wasser“ mit.

Beide Handlungen fesselten das Publikum dabei gleichermaßen. Die Lesung des Krimis „Ostseekreuz“ füllte den ersten Teil des Abends. Die neueste Geschichte rund um die beliebte Kommissarin Pia Korittki führt sie dabei in ein Kloster an der Ostsee. Nachdem sie zu Beginn einen falschen Verdächtigen verfolgt – und diesen gar verletzt, entscheidet sie sich gegen die angeratene Konsultierung eines Polizei-Psychologen. Stattdessen nimmt sich Pia eine Auszeit bei den Mönchen, um sich von dem traumatischen Erlebnis zu erholen. Hier wird Korittki zu Pia Kordes und taucht mit anderen Gästen tief in die Eigenheiten des Klosters ein. Doch als ein Mönch einen anderen ermordet zwischen den Kirchenbänken findet, tut sich ein neuer Fall für die Ermittlerin auf.

Für den zweiten Teil des Abends, der dem Krimi „Am dunklen Wasser“ gewidmet ist, wechselt der Schauplatz auf die andere Seite Schleswig-Holsteins, genauer gesagt auf die Halbinsel Eiderstedt.

Autorin nahm sich Zeit für die Zuhörer und Zuhörerinnen

Hier führt Almstädt in das Leben der Anwältin Fentje Jacobsen ein. Diese findet eines Tages einen Mann namens Tobias Asmus mit Gedächtnislücken auf einer Schafsweide vor. Jacobsen fährt mit ihm zum Haus seiner Freundin, wo die beiden einen grausigen Leichenfund machen. Zusammen mit Journalist Niklas John, der eine Story für die eher beschauliche Region wittert, fährt sie aufgrund verdeckter Ermittlungen nach Hamburg.

Zwischen den beiden Lesungen und im Anschluss nahm sich Eva Almstädt gerne Zeit für die Fragen und Buchsignierungen der glücklichen Zuhörer. Auch schwierige Fragen, wie etwa die zur Teilpreisgabe des Inhalts ihrer momentanen Arbeit, versuchte sie zur Zufriedenheit zu beantworten. Was sie bereits verriet: Eine Fortführung beider vorgestellten Reihen ist bereits in Arbeit. Im März und Mai nächsten Jahres sollen ihre neuen Werke dann den Weg in die Bibliotheken finden.

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