ST-Wirtschaftsbeilage

Die Krise spaltet die Wirtschaft im Bergischen

In der am kommenden Mittwoch erscheinenden ST-Wirtschaftsbeilage ist unter anderem ein Interview mit IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge zu lesen. Archivfoto: Roland Keusch
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In der am kommenden Mittwoch erscheinenden ST-Wirtschaftsbeilage ist unter anderem ein Interview mit IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge zu lesen.

Die ST-Wirtschaftsbeilage erscheint am kommenden Mittwoch.

Von Manuel Böhnke

Solingen. Die coronabedingte Wirtschaftskrise ist noch nicht überwunden – zumindest nicht für alle Branchen. Davon ist Michael Wenge, Hauptgeschäftsführer der Bergischen Industrie- und Handelskammer, überzeugt. Während sich der größte Teil der Industrieunternehmen im Bergischen als krisenfest erwiesen habe, gebe es beispielsweise in der Gastronomie und im Eventbereich Betriebe, die wohl erst 2022 wieder festen Boden unter den Füßen spüren.

Das erklärte Wenge in einem Interview, das am kommenden Mittwoch, 18. August, in der ST-Wirtschaftsbeilage erscheint. Darin kommen auch Prof. André Betzer und Prof. Markus Doumet zu Wort. Die Autoren des Regionalen Konjunkturbarometers der Uni Wuppertal stellen eine Spaltung der hiesigen Wirtschaft fest. Die Wissenschaftler erklären, welche Folgen das haben kann. „Je länger dieser Zustand dauert, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Zweiteilung längerfristig ist“, erklärt Markus Doumet.

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Die Corona-Pandemie wird die Unternehmen in der Region noch eine Weile beschäftigen. Mit seiner Wirtschaftsbeilage zieht das ST jedoch eine Zwischenbilanz. Und ist dabei durchaus guter Dinge: „Die Bergische Wirtschaft: Gestärkt aus der Krise“ lautet der Titel.

Diese Einschätzung begründen Firmen wie Blechcon: „Krise können wir“, heißt es dort. 2019 gestartet, ist die Krise dort Normalzustand. Dennoch wächst die Firma erstaunlich stark. Auch die Entwicklungen bei Walbusch und Zwilling, zwei der bekanntesten Solinger Unternehmen, lassen hoffen. Während die Krise das Wachstum der Modefirma nicht ausbremsen kann, erzielte der Schneidwarenhersteller im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz. Dies war nicht zuletzt wegen der steigenden Nachfrage im Online-Geschäft möglich. Und das wird bei Zwilling vom Digital-Campus an der Grünewalder Straße aus gesteuert.

„Die Bergische Wirtschaft: Gestärkt aus der Krise“ liegt am Mittwoch, 18. August, dem Solinger Tageblatt bei.

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