Die Jugend zwischen „lost“ und „wild“

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Von Simone Theyßen-Speich

Über was haben wir uns eigentlich aufgeregt, als Corona und die Pandemie noch nicht das alles bestimmende Thema waren? Das Wetter war so ein Lieblingsgesprächsstoff. Aber seit der verheerenden Flut ist auch das vom lockeren Small-Talk-Thema zum (klima)-politischen Themenschwerpunkt geworden. Oder die Wahlen? Die stehen ja jetzt wieder an. Und egal wie sie ausgehen – auf jeden Fall wird es in diesem Jahr im politischen Berlin spannend und so knapp wie schon lange nicht mehr. Da können die Kandidaten, das Parteiensystem und die repräsentative Politik mal so richtig zeigen, was sie drauf haben. Apropos „drauf haben“ – das war mal coole Jugendsprache, damals, als die heutigen Mittfünfziger jung waren. Aktuell ist „Lost“ das Jugendwort des Jahres, auf Platz 2 und 3 gefolgt von „cringe“ und „wild / wyld“. Was das genau bedeutet? Da bin ich so ziemlich „lost“, also unsicher und ahnungslos. Und bei „cringe“ war ich sogar total „out“, musste erstmal die Bedeutung „sich schämen“ oder „fremdschämen“ nachschlagen, sorry „googeln“. Immerhin: „wild“, also „verrückt“, „besonders“ oder „extrem“ war die Jugend immer schon. Das zumindest ist über all die Jahre geblieben. Zum Glück!

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