Die Bergfischer wollen nach Corona durchstarten

Die Bergfischer nehmen gerade im Musikstudio die Stücke für ihr neues Album auf (v. l.): Filomena Di Cara, Dietmar Schneider und Ana Vidal.Foto: Andreas Horn
+
Die Bergfischer nehmen gerade im Musikstudio die Stücke für ihr neues Album auf (v. l.): Filomena Di Cara, Dietmar Schneider und Ana Vidal.Foto: Andreas Horn

2020 gegründete Popschlager-Coverband plant die erste CD

Von Jutta Schreiber-Lenz

Auf die Schnelle musste ein Name her, als die musikalische Truppe um Sängerin Filomena Di Cara auf dem letzten Dürpelfest einen Spontan-Auftritt hatte: Bergfischer. „Das war eigentlich als Gag gemeint und kombiniert mit der Anspielung auf Andrea Berg und Helene Fischer die Musikrichtung, die Zuhörer von uns erwarten können“, sagt die Di Cara. Stimmungs-Mucke also, gedacht und gewünscht für Veranstaltungen, auf denen es fröhlich hergeht: Schützen- oder Straßenfeste oder auch private Feiern möchten die sieben Musiker künftig mit ihrem Sound in Stimmung versetzen.

Neben Filomena Di Cara agieren Ana Vidal und Dietmar Schneider als Vokalisten. Horst Gropp (Bass), Uwe Ring (Gitarre), Klaus Luchtenberg (Keyboards) und Peter Krauße am Schlagzeug komplettieren die Band, die eine breite Altersspanne bis hinauf zur „70“ abdeckt. „Unsere unterschiedlichen Lebensalter spielen überhaupt keine Rolle, wir harmonieren musikalisch und menschlich wunderbar, es macht einfach riesigen Spaß“, sagt Filomena Di Cara.

„Aber jetzt ist die Zeit reif, wir möchten einfach gerne endlich zu den Menschen hinaus.“

Dietmar Schneider, Musiker

So haben die Sieben, durch Corona mit den wegbrechenden Auftrittsmöglichkeiten schnell auf Plan B gesetzt. In den Hexagon-Studios von Uli Kluge entstehen derzeit Aufnahmen für eine erste CD und ein Medley. „Das soll einerseits im Netz auf den entsprechenden Plattformen Lust auf uns machen und andererseits werden wir uns mit diesem Material bei den Veranstaltern ringsum bewerben“, erzählt Dietmar Schneider, ein alter Hase in der Musik-Branche. Sein persönlicher Traum ist es, mit den Bergfischern in seiner – von ihm so genannten – zweiten Heimat, den USA aufzutreten. Dafür hat er bereits sein dort bestehendes Netzwerk angezapft und für amerikanische Oktoberfeste Ideen geschmiedet.  „Sobald wir wieder an Reisen dieser Art denken können, geht’s los.“ Aber natürlich fiebert er auch den buchstäblich näher gelegenen Auftrittszielen entgegen. „Wir haben die Zeit im Studio gut genutzt und sind auch als Band miteinander weitergekommen“, sagt er. „Aber jetzt ist die Zeit reif, wir möchten einfach gerne endlich zu den Menschen hinaus.“

Dass die Bergfischer mit ihrer gutgemachten „Party-Mucke“ – wie Produzent Uli Kluge augenzwinkernd sagt – den Nerv der dann anbrechenden Zeit treffen werden, sei für ihn völlig klar. „Endlich wieder feiern dürfen, wird sich super anfühlen.“ Songs wie „Lampenfieber“ und Ähnliches passten einfach hundertprozentig, ist er sich sicher.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Corona: Inzidenz liegt am Donnerstag erneut über 50 - Stadt verhandelt
Corona: Inzidenz liegt am Donnerstag erneut über 50 - Stadt verhandelt
Corona: Inzidenz liegt am Donnerstag erneut über 50 - Stadt verhandelt
Stadt Solingen warnt vor dem Betreten von Waldwegen
Stadt Solingen warnt vor dem Betreten von Waldwegen
Stadt Solingen warnt vor dem Betreten von Waldwegen
Nach Unfall: Die L 74 ist wieder frei
Nach Unfall: Die L 74 ist wieder frei
Nach Unfall: Die L 74 ist wieder frei
Viele Freizeitanlagen in Solingen bleiben geschlossen
Viele Freizeitanlagen in Solingen bleiben geschlossen
Viele Freizeitanlagen in Solingen bleiben geschlossen

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare