Mein Leben als Papa

Der Weihnachtszauber lebt auch als Wissender weiter

Das Christkind, wie es wirklich aussieht.
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Das Christkind, wie es wirklich aussieht.

ST-Redakteur Gunnar Freudenberg freut sich auf ein schönes Fest mit seinen Söhnen Hannes (7) und Michel (4).

Heute Abend dürfen wir wieder in glänzende Augen blicken, da bin ich mir sicher. Irgendein blinkendes Licht am Himmel wird von Michel eindeutig als Christkind identifiziert werden. Und plötzlich liegen die Geschenke unterm Weihnachtsbaum.

Mein Leben als Papa

Alles wie immer also an Heiligabend? Nein! Denn diesmal haben wir in Hannes jemanden, der uns bei unserer großen Weihnachtsshow unterstützt. Er ist sich in diesem Jahr 100-prozentig sicher, dass es Christkind, Weihnachtsmann, Wichtel, Nikolaus und Co. gar nicht gibt. Dafür hat er über Wochen Beweise gesammelt und sie uns wissenschaftlich fundiert vorgetragen. Widerrede zwecklos, so schade es auch ist.

Für Michel aber, das konnten wir ihm abgewinnen, hält er weiter still. Hannes gehört jetzt zu den Großen, den Wissenden. Die Vorfreude aufs Fest trübt seine Erkenntnis keineswegs. Sie ist bei beiden Jungs gleich groß. Und dennoch gehen sie Weihnachten unterschiedlich an.

Hannes weiß eigentlich schon seit seinem Geburtstag im Oktober, was er sich zu Weihnachten wünscht. Michels Wunschliste dagegen variiert mit jedem neuen Blick in den Spielzeugkatalog. Was eigentlich so viel bedeutet wie: Er ist wunschlos glücklich. Würden heute Abend nur zwei kleine Spielzeugautos unter dem Baum legen, er wäre auch damit zufrieden und würde frohlocken: „Genau das habe ich mir gewünscht.“

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Auch bei den Weihnachtsfeiern in der Grundschule und im Kindergarten spielten Hannes und Michel unterschiedliche Rollen. Während Hannes bei der Aufführung eines kleinen Theaterstücks in der Klasse voll mitmischte, interessierte sich Michel nicht im Geringsten für das, was auf der Feier des Kindergartens auf der Bühne passierte. Die anderen Kinder zogen sich Kochmützen an und sangen inbrünstig von der Weihnachtsbäckerei, Michel saß lieber in sicherer Entfernung und erfreute sich am Kuchen vom Büffet. So wie er gerne zuschaut, wenn Hannes zu Hause mal wieder Weihnachtsdeko oder Geschenke bastelt – und er hat wirklich viel gebastelt in diesem Jahr.

Zusammen mit seiner Mama hat Hannes sogar ein Geschenk für mich im Internet bestellt. „Er hat es gesehen und wollte es unbedingt für dich kaufen“, erzählte mir meine Frau. Ich bin wirklich gespannt, was es ist, muss ich zugeben.

Insgesamt hätte ich aber nichts gegen möglichst wenig Spannung an den Feiertagen. Wann wir wo und mit wem feiern, ist fest zementiert, seit die Jungs auf der Welt sind. Diesmal kann auch Uroma Doris wieder dabei sein, was vor allem Hannes sehr freut.

An den Abläufen zu Weihnachten soll sich ansonsten aber bitte nichts ändern, wenn es nach Hannes geht. Auch wenn er jetzt zu den Großen gehört. Der Zauber der Weihnacht lebt ja schließlich auch als Wissender weiter.

Familie Freudenberg wünscht ein frohes Fest!

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