Kunst

Der 1. Publikumspreis der Sparkasse geht an Filiz Özcelik

An der Verleihung des Sparkassen-Publikumspreises nahmen Paulina Wissen (von links) , Gisela Elbracht-Iglhaut, Filiz Özcelik (1. Preis) , Stefan Grunwald und Tim Kurzbach im Museum teil.
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An der Verleihung des Sparkassen-Publikumspreises nahmen Paulina Wissen (von links) , Gisela Elbracht-Iglhaut, Filiz Özcelik (1. Preis) , Stefan Grunwald und Tim Kurzbach im Museum teil.

381 Stimmkarten füllten die Besuchenden während der 76. Bergischen Kunstausstellung aus.

Von Philipp Müller

Solingen. Sparkassenchef Stefan Grunwald bekannte im Kunstmuseum, der von seinem Haus seit 35 Jahren ausgelobte Publikumspreis der Stadt-Sparkasse Solingen zur Bergischen Kunstausstellung habe eine besondere Bedeutung: „Es ist der Preis, der von den Menschen verliehen wird, für die die Kunst gemacht ist, dem Publikum.“ 381 Besuchende der noch bis zum Sonntag, 23. Oktober, laufenden 76. Ausgabe der „Bergischen“ gaben ihre Stimme ab.

Den ersten mit 3000 Euro dotierten Preis überreichte Grunwald an Filiz Özcelik, die das Publikum mit ihren Material-Installationen überzeugte. Sie hatte von der Fachjury neben Jonas Hohnke den Internationalen Bergischen Kunstpreis, dotiert mit 10 000 Euro, im September erhalten.

Rund 150 Gäste waren auf Einladung der Sparkasse in den Meistermann-Saal gekommen. Sie erfuhren von Museumsdirektorin Gisela Elbracht-Iglhaut, dass das Rennen um den zweiten und dritten Platz mit nur einer einzigen Stimme entschieden worden war. So setzte sich Enya Burger mit ihrem Malroboter durch, der versucht, das Haus vom Nikolaus zu zeichnen. Zum Satz ihrer Großmutter lässt Burger die Maschine sagen: „Wer das nicht kann, kriegt keinen Mann.“ Die Künstlerin erhielt 1500 Euro.

500 Euro gingen schließlich für den dritten Platz an Magda Freudenberg. Sie hatte in Installationen und Bildern Frauenfiguren wie Maria Callas, die Medusa oder auch Britney Spears neu interpretiert. Burger und Freudenberg konnten an der Preisverleihung nicht teilnehmen, da sie durch laufende Ausstellungsprojekte gebunden waren. Nicht nur in Özceliks Kunst, auch in der von Burger und Özcelik finde sich immer auch ein feministischer Ansatz, erklärte Paulina Wissen, die regelmäßig durch die Schau führt.

In seinem Grußwort hob Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) die Bedeutung und Qualität der Ausstellung hervor. Das gelinge in der aktuellen Auflage, weil Künstlerinnen und Künstler auf beeindruckende Weise „etwas von ihrem Inneren zeigen“, das die Menschen intensiv berühre.


Termine: Samstag, 15. Oktober, um 11.30 Uhr und 15 Uhr sowie Sonntag, 23. Oktober, um 13 Uhr finden Führungen durch die 76. Bergische Kunstausstellung statt. Am Freitag, 21. Oktober, wird ein Konzert von „Iphonix“ um 19 Uhr im Museum stattfinden.

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